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Donald Trump attackiert Spike Lee: „Rassistischer Anschlag auf deinen Präsidenten!“

US-Präsident Donald Trump hat Regisseur Spike Lee verbal attackiert und beschuldigt, bei seiner Oscars-Dankesrede einen „rassistischen Anschlag auf seinen Präsidenten“ geplant zu haben. Lee gewann bei den 91. Academy Awards den Oscar für „Bestes Adaptiertes Drehbuch“ für „BlacKkKlansman“ und hielt eine kraftvolle Rede.

„Unsere Vorfahren wurden von Mutter Afrika gestohlen und nach Jamestown, Virginia gebracht und versklavt“, sagte Lee. „Vor der Welt heute Abend möchte ich unsere Vorfahren loben, die dieses Land zu dem gemacht haben, was es heute ist, zusammen mit dem Völkermord an seinen Ureinwohnern. Wir alle sind mit unseren Vorfahren verbunden.“

Lee ergänzte: „Die Präsidentschaftswahl 2020 steht vor der Tür. Lasst uns alle mobilisieren. Lasst uns alle auf der richtigen Seite der Geschichte stehen. Triff die moralische Wahl zwischen Liebe und Hass. Lasst uns das Richtige tun! Du weißt, dass ich das da reinbringen musste.“

Regisseur Spike Lee

„Rassistischer Anschlag auf deinen Präsidenten“

Donald Trump attackierte den Regisseur daraufhin auf Twitter: „Es wäre schön, wenn Spike Lee seine Notizen lesen könnte, oder besser noch nicht einmal Notizen verwenden muss, wenn er seinen rassistischen Anschlag auf deinen Präsidenten macht, der mehr für die Afroamerikaner getan hat (Strafrechtsreform, niedrigste Arbeitslosenzahlen in der Geschichte, Steuersenkungen, etc.) als so ziemlich jeder andere President.“

Spike Lee machte auch auf sich aufmerksam, als er den Saal verlassen wollte, nachdem „Green Book“ den Oscar für „Bester Film“ erhalten hatte. Laut „Associated Press“ sagte Lee, dass „die Jury eine falsche Entscheidung getroffen habe“.

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Lee war sichtlich verärgert über die Entscheidung: „Jedes Mal, wenn jemand jemanden in einem Auto chauffiert, verliere ich!“ – eine Anspielung auf den Triumph von „Miss Daisy und ihr Chauffeur“, der 1989 gegen Lees „Do The Right Thing“ gewann.

Kevork Djansezian Getty Images

Queen-Sänger Adam Lambert: „Donald Trump kann nicht mal einen geraden Satz bilden“

Adam Lambert gehört spätestens seit den Protesten nach dem Polizisten-Mord an dem Afroamerikaner George Floyd zu den größten Kritikern von Donald Trump. Zuletzt bezeichnete er den US-Präsidenten als „Krebsgeschwür“, nachdem er mit Beginn der auch gewaltsamen Proteste im ganzen Land mehrere Stunden in einem Bunker unter dem Weißen Haus verbrachte. Nun wurde Lambert von einer Rede Trumps so sehr erzürnt, dass der derzeitige Queen-Frontmann auf Twitter explodierte. „Ich habe heute die Trump-Pressekonferenz verfolgt... Ich habe KEINE Ahnung, was er da faselte“, schrieb der 38-Jährige. Ein „großes Ereignis“ für ganz Amerika? Trump hatte am Freitag (05. Juni) zur Lage der Nation…
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