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Eddie Vedder über den Umgang mit der Roskilde-Tragödie im Jahr 2000


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Eddie Vedder, Frontmann der Band Pearl Jam, war zu Gast in der US-amerikanischen Talkshow „Mind Wide Open“, die sich im Kern mit dem Thema der psychischen Gesundheit beschäftigt.

Moderiert wird die Serie von Lily Silver, der Tochter des 2017 verstorbenen Grunge-Musikers Chris Cornell. In dem Gespräch sprach Vedder offen über den Umgang mit Trauer, die ihn jahrelang nach der Tragödie auf dem Roskilde-Festival im Jahr 2000 begleitete. Damals starben neun Fans im Gedränge während einer Pearl-Jam-Show.

Eddie Vedder kennt Lily Silver schon von Geburt an. In dem Gespräch erinnert er sich, was ihre Geburt und die Tragödie von damals verbindet: „Es ist verrückt mit dir darüber zu sprechen, denn kurz bevor wir auf die Bühne gingen, haben wir die Nachrichten erhalten, dass unsere großartigen Freunde Chris und Susan gerade eine Tochter bekommen hatten und ihr Name war Lily. Wir haben ein paar Freudentränen vergossen.“

Weiter erzählte er: „Dann gingen wir mit dir in unseren Gedanken raus und fühlten uns gestärkt und 40 Minuten nach Beginn der Show passierten diese schrecklichen Ereignisse.“

Sehen Sie hier die Folge mit Eddie Vedder:

https://www.instagram.com/p/CEQt6krHyix/

Über seinen Besuch in ihrer eigenen Sendung sagte die 21-Jährige: „Die Unterstützung von ihm und seiner Familie in Bezug auf meine Serie bedeutet mir so viel. Er war für mich immer wie ein Onkel und ist eine der Säulen der Unterstützung in meinem Leben.“

Auf dieser Vertrauensbasis führten die beiden ihr Gespräch fort, in welchem der 55-Jährige schließlich auch offenbarte, welche Menschen ihm besonders bei der Verarbeitung dieses Erlebnisses halfen.

Vedder nannte hierbei die Musiker Pete Townsend und Roger Daltrey. Die Who-Musiker erlebten im Jahr 1979 eine ähnliche Tragödie. Damals starben während einer ihrer Shows in der US-amerikanischen Stadt Cincinnati elf Menschen. Über Townsend sagte Vedder: „Er ermächtigte mich, stark zu bleiben.“


Eddie Vedder setzt sich mit neuer Single „Cartography“ für sichere Wahlen ein

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