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Highlight: Die größten Musiker aller Zeiten: The Who – Essay von Eddie Vedder, Pearl Jam

Eddie Vedder

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    Eddie Vedders Bariton-Gesang wird oftmals mit dem von Jim Morrison verglichen, sein harter aber lyrischer Stil hob ihn als einen außergewöhnlichen Sänger hervor. Neben seinem Durchbruch mit der Band Pearl Jam, die den Grunge und Alternative Rock nachdrücklich prägte, konnte Eddie Vedder auch als Solo-Künstler Erfolge feiern. Er arbeitete mit diversen Größen des Musikgeschäfts zusammen und etablierte sich als erfolgreicher Filmkomponist. Mit dem Soundtrack zum Film „Into The Wild“ landete er weltweit in den Album-Charts und erhielt für den Song „Guaranteed“ 2008 einen Golden Globe.

    Noch vor dem kommerziellen Durchbruch mit der Grunge-Band Pearl Jam nahm Eddie Vedder mit Teilen des zukünftigen Pearl-Jam-Line-Ups und Soundgardens  Sänger Chris Cornell unter dem Namen Temple Of The Dog ein Album auf. Während der Grunge-Bewegung Anfang der 1990er-Jahre trug Vedder als Frontmann maßgeblich zum Durchbruch von Pearl Jam bei.

    Während der Zeit mit seiner Band nahm Eddie Vedder mit anderen Künstlern wie Neil Young, Jack Irons (The Red Hot Chili Peppers) und Cat Power, aber auch mit Bands wie Bad Religion, R.E.M., The Strokes und The Who diverse Songs auf. Gelegentlich arbeitete er unter den Pseudonymen „Wes C. Addle“ oder „Jerome Turner“.

    Als Eddie Vedder seine Solo-Karriere startete, fiel er vor allem als Filmkomponist auf. Er schrieb zahlreiche Soundtracks für Filme wie „Dead Man Walking“ (1995), „A Brokedown Melody“ (2004) und „Reign Over Me“ (2007). Für den Film „I Am Sam“ coverte er das Beatles-Stück „You’ve Got To Hide Your Love Away“ und für „I’m Not There“ (2007) den Dylan-Song „All Along The Watchtower“ zusammen mit Mitgliedern der Band Sonic Youth, Wilco und Bob Dylans Band. Für den Film „Eat Pray Love“ (2010) steuerte er seine Single „Better Days“ bei.

    Der Durchbruch als Solokünstler gelang ihm jedoch mit dem Soundtrack zum Aussteiger-Film „Into The Wild“ von 2007. Auf dem Album sind das Indio-Cover „Hard Sun“ und der Jerry-Hannan-Song „Society“ enthalten. Seine eigenen Kompositionen siedelte Eddie Vedder ebenfalls im Folk an. Für „Guaranteed“ gewann Eddie Vedder 2008 den Golden Globe Award und wurde für den World Soundtrack Award im selben Jahr nominiert. Auch der Song „Rise“ konnte eine Golden-Globe-Nominierung erzielen. An den Erfolg von „Into The Wild“ schloss sich Eddie Vedders erste Solo-Tour an, die ihn durch diverse Länder führte.

    Als Nachfolger produzierte Eddie Vedder ein reines Ukulele-Projekt, das vorwiegend Cover-Versionen anderer Künstler enthielt. „Ukulele Songs“ (2011) fand viel Beachtung und konnte sich noch besser als „Into The Wild“ in den Album-Charts beweisen.


    Pearl Jam veröffentlichen Snippets von Songs aus „Gigaton“ – hier reinhören

    Das Coronavirus durchkreuzt momentan auch die Pläne von Pearl Jam: Die Band, die am 27. März ihr neues Album „Gigaton“ veröffentlichen wird, hatte bereits mehrere Live-Termine für Nordamerika bekanntgegeben, die nun erst mal verschoben werden mussten. Für ein wenig Aufmunterung sorgen die Musiker um Eddie Vedder jetzt aber mit einigen Snippets, die Lust auf die neue Platte machen. Auf Instagram posteten Pearl Jam ein Mini-Video, in dem Auszüge des Songs „Who Ever Said“ zu hören sind. Die Lyrics passen zur derzeitigen Krisenstimmung und machen Mut: „But I won't give up. No, I won't give up.“ https://www.instagram.com/p/B92a8Qslwsv/ Und vor einigen Stunden…
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