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Highlight: Xavier Naidoo im „Musikexpress“: „Ich bin Rassist, aber …“

ESC 2019: Niederlande gewinnt – Die Highlights der Show in Tel Aviv

Der Gewinner des Eurovision Song Contest 2019: Die Niederlande. Duncan Laurence konnte sich an diesem Samstag (18. Mai) gegen 25 weitere Nationen durchsetzen und die meisten Stimmen für sich gewinnen. Mit seinem Song „Arcade“ bestätigte er die Favoritenrolle. Deutschland hingegen war der Höchststrafe nahe.

Unter dem Motto „Dare To Dream!“ fand der diesjährige ESC im Internationalen Kongresszentrum in Tel Aviv statt, moderiert von Bar Refaeli, Erez Tal, Assi Azar und Lucy Ayoub – Peter Urban kommentierte die Show.

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Zu Beginn flog die Vorjahressiegerin Netta – später auch noch mit ihrem neuen Song „Nana Banana“ zu sehen – in einem großen Flugzeug in die Arena (als Projektion) und ließ alle Teilnehmer zur Bühne hin aussteigen. Der ESC 2019 in Israel war eröffnet.

Für Deutschland trat S!sters mit dem Titel „Sister“ an. Carlotta Truman und Laurita Spinelli, die bereits an vierter Stelle antreten mussten, legten einen insgesamt soliden Auftritt hin. Etwas übermotiviert und angespannt absolvierten die beiden Sängerinnen ihren Song mit viel Freude, Charme und Leichtigkeit. Musikalisch war „Sister“ aber insgesamt nicht kraftvoll und eingängig genug.

Kein Punkt für Deutschland

Dass Deutschland am Ende nicht nur auf dem drittletzten Platz landete, sondern darüber hinaus auch keinen einzigen Punkt beim Publikums-Voting bekam, ist schwer zu beschönigen. Um ein weiteres Mal gelingt mit nur 32 Punkten und Rang 24 kein zufriedenstellendes Abschneiden beim ESC.

Carlotta Truman und Laurita Spinelli, die S!sters

Eines der musikalischen und optischen Highlights lieferten Hatari aus Island mit „Hatrið mun sigra“ – ein Mix aus Rammstein, Depeche Mode und Abba, mit Hang zur Travestie sowie SM-Outfifts mit provokanter Show.

Der für Gastgeber Israel ins Rennen gegangene Kobi Marimi berührte mit seinem Song „Home“ die Zuschauer mit einer emotionalen Balladen-Hymne mit pathetischem Gesang und Tränen nach seinem Auftritt.

Auch diesmal gab es ein Queer-Statement, und zwar vom homosexuellen Sänger Bilal Hassani aus Frankreich. Mit „Roi“ inszenierte er sich als weiß-gekleidete Model-Blondine selbstbewusst mit properer Ballett-Tänzerin, gesanglich und optisch stark Conchita Wurst ähnelnd. Der Gewinner von 2014 trat später noch selbst auf und interpretierte „Heroes“ vom Schweden Måns Zelmerlöw (Sieger 2015) im Rahmen einer Art „Sing meinen Song“-Competition.

Tristar Media Getty Images


Überraschungs-Comeback: Stefan Raab macht Spezialausgabe vom ESC

Musiker und Musikfans müssen in Zeiten der Corona-Krise mit etlichen Absagen und neuen Terminen rechnen. Neben Festivals und Konzerten wurde auch der für Mitte Mai geplante Eurovision Song Contest (ESC) in Rotterdam abgesagt. Da dafür jedoch kein Ersatz für 2020 geplant wurde, soll laut einer Pressemeldung von ProSieben TV-Urgestein Stefan Raab mit der Idee an sie getreten sein, eine Spezialausgabe des europäischen Musikwettbewerbs zu machen. Und die Idee kam an, so produziert Raab für seinen alten Haussender den „Free European Song Contest“, der am 16. Mai um 20:15 Uhr aus Köln live übertragen werden soll. Dabei würden bei der Produktion alle…
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