ESC-S!sters: Die schräge Geschichte hinter dem Sieger-Song „Sister“

Mit „Sister“ vertreten Carlotta Truman und Laurita Spinelli alias S!sters beim Eurovision Song Contest Deutschland 2019, sie setzten sich am Freitag im Vorentscheid „Unser Lied für Israel“ durch.

Wie jetzt berichtet wird, sollte das Stück ursprünglich für die Schweiz ins Rennen gehen. Aber der Nachbar habe abgelehnt. Man habe keinen passenden Interpreten gefunden. Deshalb sei das Lied nun mit S!sters in Deutschland an den Start gegangen.

Das Duo sei nur durch einen zusätzlich geschaffenen Startplatz ins Feld gerückt – und schaffte prompt den Sieg.

Kooperation

S!sters auf YouTube:

Von einer NDR-Sprecherin holte „Bild“ auch ein Statement dazu ein, dass Juror Johannes Strate (Revolverheld) den S!sters die Höchstwertung gab. Der Musiker kennt Carlotta Truman seit 2014, damals war sie in seinem Team bei „The Voice Kids“. Die Zeitung fragte nach Voreingenommenheit.

Die NDR-Sprecherin: „Kein anderer Act wurde von der gesamten Expertenjury so gut bewertet wie S!sters“ – Strates Wertung sei also nicht ausschlaggebend gewesen.

Update:

Der NDR hat nach Kenntnisnahme unseres Artikels ein Statement zum Auswahlprozess auch an den ROLLING STONE verschickt:

„Das Konzept für den Vorentscheid setzte von Anfang an auf drei Schienen, um einen tollen Beitrag für Israel zu finden: einerseits gibt es die Möglichkeit für Künstlerinnen und Künstler, sich zu bewerben, dazu gingen wir parallel auf die aktive Suche nach geeigneten Künstlerinnen und Künstlern. Die Künstlerinnen und Künstler, die auf den ersten zwei Wegen gefunden und von den beiden Jurys gut bewertet wurden, gingen zusammen ins Song Writing Camp. Außerdem haben wir aktiv Songs gesucht – und darüberhinaus werden uns jedes Jahr zahlreiche Kompositionen angeboten. Ein internationales Team hatte „Sister“ in der Schweiz speziell für den ESC geschrieben. Für diesen Song wurden dann zwei Sängerinnen gesucht. Das Lied ist in der Schweiz für den dortigen Auswahlprozess entstanden. Die Schweizer Kollegen hätten ihn gerne verwendet, fanden aber keine passenden Sängerinnen, und haben uns auf diese Komposition aufmerksam gemacht. Das geschieht übrigens durch unsere Zusammenarbeit mit Musikverlegern regelmäßig. Der Song wurde anschließend gemeinsam mit weiteren – noch nicht mit Sängern besetzten Songs – durch die Jurorengruppen getestet. Das Ergebnis hat uns überzeugt, mit diesem Song weiterzuarbeiten.“


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