In dieser Serie war Justin Timberlake als drogenabhängiger Lehrer eingeplant


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Star-Showrunner und „Glee“-Schöpfer Ryan Murphy hat ein Geheimnis ausgeplaudert: Justin Timberlake war eigentlich für eine Hauptrolle in der einflussreichen Musical-Serie vorgesehen.

Im Podcast-Gespräch („And That’s What You REALLY Missed“) mit den ehemaligen Glee-Darstellern Kevin McHale (Artie Abrams) und Jenna Ushkowitz (Tina Cohen-Chang) enthüllte er, dass das Original-Skript viel dunkler war als die schließlich Furore machende frech-heitere Version, die zu einem großen Erfolg wurde.

Die Grundlage für „Glee“ von Co-Autor Ian Brennan war demnach viel zu düster, als dass sie von einem US-Fernsehsender hätte so produziert werden können, so Murphy laut „Variety“. Timberlake war in der Ursprungsfassung für den nicht ganz so charmanten Lehrer Mr. Schue geplant. Der sollte ein eher alberner Crystal-Meth-Abhängiger sein, der durch die Arbeit mit den Schülern auch sich selbst von seinen Dämonen befreit.

Optimismus schlägt Düsternis

In der schließlich produzierten Fassung, die mit unnachahmlichen Song-Interpretationen des Chor-Casts, rasanter Inszenierung, sehr viel Empathie für seine vielen diversen Charaktere und einem ansteckenden Optimismus punktet, ist William „Will“ Schuester schließlich ein herzensguter Pädagoge, an dem sich die oft von Problemen geplagten Eleven aufrichten können.

Glee lief von 2009 bis 2015 und umfasste sechs Staffeln mit zahlreichen prominenten Gastauftritten von Adam Lambert über Ricky Martin bis hin zu Olivia Newton-John. Mit dabei waren auch kurz Britney Spears, die Stimme von Helen Mirren in einer Episode und in größerem Rahmen Gwyneth Paltrow (die spätere Ehefrau von Glee-Co-Produzent Brad Falchuck).


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