Iron Maiden: Bruce Dickinson positiv auf Corona getestet – trotz Impfung


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Iron-Maiden-Sänger Bruce Dickinson hat bekannt gegeben, dass er positiv auf das Coronavirus getestet worden ist – trotz vollständiger Impfung. Sein Krankheitsverlauf sei aber mild verlaufen, was der 63-Jährige auf die Impfung zurückführe.

„Ich habe ein bisschen niesen müssen“, so Bruce Dickinson in einem neuen Interview mit dem US-amerikanischen ROLLING STONE. Weiter erklärte der Iron-Maiden-Star, dass er zunächst davon ausging, nur eine kleine Erkältung zu haben, denn: „diese Tests waren erst negativ, negativ, negativ.“ Die positive Infektion konnte somit erst später nachgewiesen werden.

„Ein bisschen benommen, wie eine Grippe, aber das war’s.“

Über den weiteren Krankheitsverlauf sagte Dickinson: „Ein paar Tage lang fühlte ich mich ein bisschen benommen, wie eine Grippe, aber das war’s.“ Und weiter: „Ich bin 63 Jahre alt. Ich habe so ziemlich keinen Zweifel daran, dass ich ohne den Impfstoff in ernsthafte Schwierigkeiten geraten wäre.“

Erst vergangene Woche musste Bruce Dickinson die letzten beiden Termine seiner Spoken-Word-Tour in Großbritannien verschieben, nachdem eine Person aus seinem Haushalt positiv auf das Coronavirus getestet worden ist. Der Musiker ließ die ausgefallenen Termine inzwischen auf Oktober 2021 verschieben.

Über die aktuelle Diskussion, Konzertbesuche nur noch für Geimpfte zu erlauben, sagte Dickinson: „Es ist eine persönliche Entscheidung.“ Dennoch hoffe er, dass sich mehr Menschen dazu entscheiden, sich impfen zu lassen. Außerdem: „Ich persönlich finde, dass die Leute einfach sehr schlecht beraten sind, wenn sie sich nicht so schnell wie möglich einen Doppelstich machen lassen – und zwar nicht, um auf Konzerte zu gehen, sondern für ihre eigene Gesundheit.“

„Man kann keine Gesetze gegen die Sterblichkeit erlassen.“

Eine Impflicht für Konzerte fordere er somit nicht. „Man kann keine Gesetze gegen die Sterblichkeit erlassen. Es gibt viele Dinge auf dieser Welt, die Menschen töten, und sie sind nicht illegal, aber bedauerlich. Krebs tötet viele Menschen. Herzinfarkte töten viele Menschen. Fettleibigkeit tötet viele Menschen. Malaria tötet jedes Jahr eine Menge Menschen. Also müssen wir irgendwann wahrscheinlich damit leben müssen.“ Damit leben heißt für Dickinson aber dennoch, sich impfen zu lassen.