Johnny Depp und Jeff Beck kommen noch in dieser Woche nach Deutschland


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Nach dem Verleumdungsprozess gegen seine Ex-Frau Amber Heard kehrt für Johnny Depp die Normalität zurück: So wird er nicht nur bald wieder vor der Kamera stehen. Gerade bereist er im Rahmen einer Europa-Tournee mit dem legendären Gitarristen Jeff Beck ganz Europa.

Stockholm, Offenbach, München

Noch am Sonntag (3. Juli) beispielsweise schipperte er im Zuge einer „kleinen Pause in Stockholm“ mit dem Boot und einer Zigarre im Mund durch die schwedische Hauptstadt; schon in zwei Tagen wird das Duo in der Stadthalle Offenbach aufspielen. Am 13. Juli sind die beiden Musiker schließlich auf dem „Tollwood Festival“ in München zu sehen.

 

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Das Gros der dargebotenen Stücke dürfte ihrem gemeinsamen Album „18“ entnommen sein, welches am 15. Juli erscheinen soll. Neben elf Coverversionen bündelt der Langspieler auch zwei Titel, die aus der Feder von Depp stammen. Sie hören auf die Namen „Sad Motherfuckin‘ Parade“ und „This Is A Song For Miss Hedy Lamarr“. Vor zehn Tagen koppelten Depp und Beck ihre eigene Interpretation des Klassikers „Caroline, No“ als Single aus. Das Lied ist dem Opus Magnum der Beach Boys „Pet Sounds“ entnommen. Über jene Platte verlautbarte Jeff Beck, der völlig zu Recht als einer der besten Gitarristen der Welt gilt: „Das gesamte Album war für mich in schrecklichen Zeiten immer ein großer Trost“.

Land in Sicht für Johnny Depp

Johnny Depp hingegen werden wohl nicht nur die vor Gericht errungenen 8 Millionen US-Dollar Schadensersatz aufmuntern. Auch seine wiedergewonnene Reputation im Filmgeschäft dürfte dem Schauspieler eine große Last von seinen Schultern nehmen. Für das Historiendrama „Jeanne du Barry“ wird er zeitnah in die Rolle des in Ungnade gefallenen Königs Ludwig XV. schlüpfen. Einst wurde der französische Monarch von seinem Volk als „der Vielgeliebte“ gekost – auch Depp fliegen nach dem gewonnenen Prozess gerade wieder die Herzen der Menschen zu.