ROLLING STONE-Ausgabe 07/2019 MIT EXKLUSIVER PHIL COLLINS 7-INCH SINGLE
Highlight: Studie ermittelt Schlaftabletten: Mit dieser Musik schläft man am besten ein

Juni-Playlist: 10 Songs, die man in diesem Monat hören muss

1. Autonomics – „Dead TV Star“

Wildes aus dem US-­Indie-Mekka Portland/Oregon: Packende Melodie-Punk-Abfahrt vom Album „Debt Sounds“.  SN

2. Soundwalk Collective feat. Patti Smith – „The New Revelations Of Being“

Auf „The Peyote Dance“ ­vertont das Franzosen-Duo Gedichte von Antonin ­Ar­taud. Stephan Crasnean­scki und Simone Merli ­haben sich Patti Smith zu Hilfe geholt. Die Tracks ­wabern über zehn Minuten, dieser ist knapper, aber nicht ­weniger hypnotisierend. BF

Platte zum Song auf Amazon.de kaufen

3. Honeyblood – „She’s A Nightmare“

Stina Tweeddale ist eine barock rockende Power-­Indie-Dame aus Glasgow, die auf einer schrillen ­Geisterjagd­ ­kunstvoll die Gitarre krachen lässt.  RN

Kooperation

4. Bruce ­Springsteen – „Hello Sunshine“

„Waiting On A Sunny Day“ als Streicher- und Pedal-Steel-Beschwörung, die Jimmy Webbs Songs für Glen Campbell und Fred Neils „Everybody’s Talking“ evoziert. Amerikanischer Klassizismus.  AW

5. Taylor Swift feat. Brendon Urie – „Me“

Die miese Stimmung von „Reputation“, die Swift ­hervorragend stand, ist, so scheint’s, verflogen. Mit dem Panic!-At-The-Disco-Sänger Brendon Urie singt sie beschwingt über ihr Thema Nr. 1: sich selbst.  MB

6. FKA twigs – „Cellophane“

Poledancing als spirituelle Erfahrung: Spektakuläres Gymnastik-Video zu einer für twigs’ Verhältnisse fast konventionellen Pianoballade. Klar, sehr schön. SZ

7. Kreidler – „Mosaik“

Remaster-Version des legen­dären 2009er Album-Tracks der Kraut-Elektro­niker aus Düsseldorf. Fein­herber Traumstoff!  RN

8. Rickie Lee Jones – „Quicksilver Girl“

Steve Millers „Quicksilver Girl“ war Rickie Lee Jones früher natürlich selbst. Auf ihrem Album „Kicks“ singt sie lauter fremde Songs – genauso idiosynkratisch und gebrochen wie ihre eigenen.  AW

9. Kate Tempest – „Firesmoke“

Das erste Stück von Kate Tempests neuem Album, „The Book Of Traps And Lessons”, ist ein Liebeslied; als sänge sie es über
einen sanften, jazzigen Track von Noname. MB

10. Madonna – „I Rise“

Schwerelos in Sirup gleitet Madonna durch das ­monochrome Bild ihres Videos und trägt Zöpfchen. Komme mir niemand mit „in Würde altern“ – ­Madonna altert, wie sie will. Und diese Auskop­p­lung aus ihrem neuen ­Album, „Madame X“ (okay, doofer Titel), ist vielen ­altersjungen Produktionen vorzuziehen.  SZ

Weiterlesen


Zwischen Wollen und Können: Madonna und ihr Vielleicht-Auftritt beim ESC 2019

Madonna will nicht von ihrer Meinung zum geplanten Auftritt beim diesjährigen Eurovision Song Contest in Israel abweichen. „Ich werde nie aufhören, Musik zu spielen, die der politischen Agenda von jemandem entspricht, noch werde ich aufhören, mich gegen Menschenrechtsverletzungen auszusprechen, wo immer auf der Welt sie auch sein mögen“, sagte Madonna in einer Erklärung gegenüber Reuters. Die „Queen of Pop“ sieht das alles ziemlich pragmatisch, fügte aber auch hinzu: „Mein Herz bricht jedes Mal, wenn ich von den unschuldigen Leben höre, die in dieser Region verloren gehen, und von der Gewalt, die so oft verewigt wird, um den politischen Zielen der…
Weiterlesen
Zur Startseite
Kooperation