Juni-Playlist: 10 Songs, die man in diesem Monat hören muss


von

1. Autonomics – „Dead TV Star“

Wildes aus dem US-­Indie-Mekka Portland/Oregon: Packende Melodie-Punk-Abfahrt vom Album „Debt Sounds“.  SN


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2. Soundwalk Collective feat. Patti Smith – „The New Revelations Of Being“

Auf „The Peyote Dance“ ­vertont das Franzosen-Duo Gedichte von Antonin ­Ar­taud. Stephan Crasnean­scki und Simone Merli ­haben sich Patti Smith zu Hilfe geholt. Die Tracks ­wabern über zehn Minuten, dieser ist knapper, aber nicht ­weniger hypnotisierend. BF

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3. Honeyblood – „She’s A Nightmare“

Stina Tweeddale ist eine barock rockende Power-­Indie-Dame aus Glasgow, die auf einer schrillen ­Geisterjagd­ ­kunstvoll die Gitarre krachen lässt.  RN


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4. Bruce ­Springsteen – „Hello Sunshine“

„Waiting On A Sunny Day“ als Streicher- und Pedal-Steel-Beschwörung, die Jimmy Webbs Songs für Glen Campbell und Fred Neils „Everybody’s Talking“ evoziert. Amerikanischer Klassizismus.  AW


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5. Taylor Swift feat. Brendon Urie – „Me“

Die miese Stimmung von „Reputation“, die Swift ­hervorragend stand, ist, so scheint’s, verflogen. Mit dem Panic!-At-The-Disco-Sänger Brendon Urie singt sie beschwingt über ihr Thema Nr. 1: sich selbst.  MB


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6. FKA twigs – „Cellophane“

Poledancing als spirituelle Erfahrung: Spektakuläres Gymnastik-Video zu einer für twigs’ Verhältnisse fast konventionellen Pianoballade. Klar, sehr schön. SZ


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7. Kreidler – „Mosaik“

Remaster-Version des legen­dären 2009er Album-Tracks der Kraut-Elektro­niker aus Düsseldorf. Fein­herber Traumstoff!  RN


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8. Rickie Lee Jones – „Quicksilver Girl“

Steve Millers „Quicksilver Girl“ war Rickie Lee Jones früher natürlich selbst. Auf ihrem Album „Kicks“ singt sie lauter fremde Songs – genauso idiosynkratisch und gebrochen wie ihre eigenen.  AW


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9. Kate Tempest – „Firesmoke“

Das erste Stück von Kate Tempests neuem Album, „The Book Of Traps And Lessons”, ist ein Liebeslied; als sänge sie es über
einen sanften, jazzigen Track von Noname. MB


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10. Madonna – „I Rise“

Schwerelos in Sirup gleitet Madonna durch das ­monochrome Bild ihres Videos und trägt Zöpfchen. Komme mir niemand mit „in Würde altern“ – ­Madonna altert, wie sie will. Und diese Auskop­p­lung aus ihrem neuen ­Album, „Madame X“ (okay, doofer Titel), ist vielen ­altersjungen Produktionen vorzuziehen.  SZ


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