Highlight: Studie: Musik hilft gegen Depressionen

Studie: Teens, die in den 80ern Metal hörten, sind heute glückliche Spießer

Zu keinem Musikgenre dürfte es so viele Studien geben wie zum Metal.

Zuletzt erfuhren wir, dass es keine gute Idee ist, während des Autofahrens Metal zu hören (allerdings eine sehr gute, klassische Musik abzuspielen). Außerdem wissen wir dank einer Erhebung, dass so manche Metal-Heads suizidgefährdeter sind als zum Beispiel Punkhörer und Atheisten eher zum Metal neigen (und nicht andersherum, so viel statistische Präzision muss sein).

„Höllen-Lärm – Die komplette, schonungslose, einzigartige Geschichte des Heavy Metal“ auf Amazon.de kaufen

Nun kommt allerdings die Bestätigung, dass es für die spätere Zufriedenheit im Erwachsenenalter durchaus einen positiven Nutzen haben kann, als Jugendlicher Slayer, Iron Maiden, Slipknot, Megadeth und Co. zu hören.

Anzeige

Fans und Atmo am Wacken Open Air 2014

Wie „Open Culture“ berichtet, fanden Forscher der Universitäten Humboldt State, Ohio State, UC Riverside und UT Austin heraus, dass Pubertierende, die in den 1980er-Jahren Metal gespielt oder gehört haben, nun ausgeglichener und glücklicher sind als andere Menschen. Befragt wurden insgesamt 377 Personen, die in den Achtzigern in welcher Form auch immer mit Metalmusik verbunden waren.

Zwar war die Teenagerzeit der Befragten nachweislich risikoreicher (Selbstverletzungen, Suizidversuche, Neigung zu Alkoholismus oder Gewalttaten kamen statistisch häufiger vor). Aber sind nun ausgeglichener als andere Testgruppen im mittleren Alter. Und auch entspannter als Jugendliche, die sich derzeit im College-Alter befinden.

Metal-Studie: Was lernen wir nun daraus?

Wie auch schon in anderen Querschnittsstudien belegt, erleichtert die Zugehörigkeit zu verbindungsstarken Subkulturen die Identitätsfindung in der Adoleszenz. Manchmal wird die Vorliebe für Metal bis zum 30. Lebensjahr komplett abgelegt. Nicht selten bleiben Metal-Fans aber ein Leben lang der Musik ihrer Jugend verbunden. Und trotzdem gehen sie auf Kreuzfahrten, leben vegan und unterstützen Demos gegen die fahrlässige Klima-Politik. Glückliche Spießer eben.

Noch mehr Studien (nicht nur zum Metal)

  1. Studie ermittelt Schlaftabletten: Mit dieser Musik schläft man am besten ein
  2. Studie: Hälfte der neuen Gitarrenspieler sind Frauen
  3. Skurrile Studie: Marienkäfern vergeht der Appetit bei AC/DC
  4. Lustige Studie: Konzertbesuch verlängere Leben um NEUN Jahre
  5. Studie liefert Ekel-Ergebnis: Keime auf Festivalbändchen können Lebensmittelvergiftung hervorrufen
  6. Studie enthüllt: Justin Bieber kommt bei Psychopathen gut an
  7. Studie beweist: Väter über 30 lieben Radiohead (und vor allem „Creep“)

Christin Kersten
Anzeige

MagentaTV erleben: Jetzt MagentaZuhause mit TV zum Aktionspreis bestellen!*

  • 100 Sender Live-TV
  • Megathek mit Top-Serien & Filmen
  • Highspeed-Internet mit bis zu 100 MBit/s
  • 24,95 € mtl. i.d. ersten 6 Monaten*

Hier Angebot sichern

Ozzy Osbourne ist ein Gen-Mutant – deshalb kann er saufen wie ein Loch (behauptet Forscher!)

Angeblich hat Ozzy Osbourne eine genetische Veranlagung, erhebliche Mengen Alkohol problemlos konsumieren und abbauen zu können – allerdings auch eine Veranlagung zur Alkohol- und Drogensucht. Das behauptet der Biologe Bill Sullivan in seinem neuen Buch „Pleased to Meet Me: Genes, Germs and the Curious Forces That Make Us Who We Are“. Seit 2010 werde die DNA Ozzys untersucht, in die Auswahl kam der Black-Sabbath-Sänger damals, weil er eben eine bemerkenswerte Persönlichkeit sei. „Er ist tatsächlich ein Gen-Mutant“, befindet Sullivan nun in seinem Buch. Osbourne war stets sehr auskunftsfreudig, was die Rauschmittel und Arzneien angeht, die er zu sich nahm. Neben…
Weiterlesen
Zur Startseite