Led Zeppelin: Fast hätte es 2007 eine ganze Tour gegeben


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Led Zeppelin planten ursprünglich eine ganze Tournee, nachdem sie 2007 für eine einmalige Show wieder zusammengekommen waren. Das verriet Gitarrist Jimmy Page kürzlich in einem Interview.

Vor 13 Jahren standen sie wieder zusammen auf der Bühne: die Led-Zeppelin-Mitglieder Jimmy Page, Robert Plant und John Paul Jones. Mit dabei war auch Jason Bonham, der Sohn des verstorbenen Schlagzeugers John Bonham. Gemeinsam spielten die Musiker eine einmalige Show in der Londoner O2-Arena. Die Veranstaltung war eine Hommage an den verstorbenen Atlantic-Records-Präsidenten Ahmet Ertegun.

Led Zeppelin hatten „jede Menge Spaß bei den Proben“

Page hat nun enthüllt, dass ursprünglich weitere Live-Termine geplant waren, die jedoch schließlich verworfen wurden. In einem Interview mit „Classic Rock“ sagte er: „Wir hatten bis zu diesem Zeitpunkt jede Menge Spaß bei den Proben gehabt, weil es hauptsächlich wir drei waren.“

Damit meinte er sich selbst, Bonham und Jones. „Wir spielten zusammen, sodass Jason sich wirklich als Teil der Band empfand. Es fühlte sich also nicht so an, als sei er nur dabei, weil er Johns Sohn ist. Er war da, weil er ein verdammt guter Schlagzeuger ist. Und es war richtig, dass er auf diesem Platz saß.“

„Wir waren bereit!“

Nachdem die Proben für den Live-Auftritt so gut geklappt hatten, war die Band auch bereit für mehr. „Es wurde gesagt, dass es eine Tournee geben würde. Zwar standen noch keine Termine fest, aber offensichtlich hatten wir uns bis zu dem Punkt hochgearbeitet, an dem wir bereit waren“, erklärt der Musiker.

Diese Tour kam jedoch nie zustande. Und das, obwohl Page noch lange an der Idee einer Reunion festgehalten hatte. „Aber seitdem hat es keine Diskussion über eine Tournee mehr gegeben – und es wird auch keine mehr geben“, gestand er. „Da haben wir es also. Es ist einfach eine dieser seltsamen, merkwürdigen Sachen in der Welt von Led Zeppelin.“

Jimmy Page wollte eigentlich zwei Nächte hintereinander auftreten

Page fügte hinzu, dass er im Jahr 2007 ursprünglich zwei Nächte lang auftreten wollte. Damit wollte er an die früheren Comebacks bei Live Aid im Jahr 1985 und an eine Show zur Feier des 40-jährigen Jubiläums von Atlantic Records erinnern.

Bei letzterer trug er damals, im Jahr 1988, noch kurz vorm Auftritt eine Fehde mit Plant aus. Diese unschöne Erinnerung hätte er gerne durch eine schönere ersetzt. „Eine zweite Nacht wäre wirklich, wirklich gut gewesen“, meinte er nun im Nachhinein.


Led Zeppelin: Jimmy Page denkt wegen Corona über Live-Comeback nach

Die anhaltende Corona-Pandemie hat Jimmy Page nachdenklich gemacht. In einem Interview mit dem Männermagazin „GQ“ sinnierte er laut über eine Rückkehr auf die Bühne, die ihm schon deswegen als attraktiv erscheint, weil im Moment auf den Bühnen der Welt absolute Stille herrscht. „Als wir das erste Mal in den Lockdown gingen, dachte ich: 'Jetzt ist es an der Zeit, darüber nachzudenken, irgendwann wieder zurückzukommen und auftreten zu können'“, so der Gitarrist von Led Zeppelin. Die Absage von Gigs zur Verhinderung weiterer Corona-Infektionsketten hätten ihn darin bestärkt, dass „Musik ohne Live-Shows nichts bedeutet“. Jimmy Page: Corona gefährdet die Existenz vieler Künstler…
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