Leonard Cohen ist tot


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Leonard Cohen ist tot. Der Musiker, Dichter und Autor starb im Alter von 82 Jahren.

„Wir haben einen der verehrtesten und produktivsten Visionäre in der Musik verloren“, teilte die Facebook-Seite von Cohen mit.  „Mit großer Trauer teilen wir mit, dass der legendäre Dichter, Songwriter und Künstler gestorben ist“. Bestätigt wurde der Tod des Musikers auch von seiner Plattenfirma.

Der Kanadier lebte zuletzt in Los Angeles. Der Bürgermeister von Cohens Geburtsstadt Montreal, Denis Coderre, schrieb: „Heute haben wir einen unserer größten Botschafter und Ikonen verloren“. Die Fahnen in Montreal würden auf Halbmast gesetzt.


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Lyriker und Songwriter

Leonard Cohen, geboren am 21. September 1934, hatte als Autor längst einen Namen, als er 1967 sein erstes Album veröffentlichte: „Songs Of Leonard Cohen“.

Nach Veröffentlichung seines gefeierten Album „You Want It Darker“ sagte Cohen dem „New Yorker“ zunächst, „Ich bin bereit zu sterben“, und die Welt war geschockt. Später revidierte er seine Aussage, teilte mit, er sei falsch verstanden worden. „Ich will 120 werden, mindestens.“

„Joni Mitchell“, schreibt ROLLING-STONE-Redakteur Arne Willander in seiner Review der letzten Platte, „sagt, dass Leonard Cohen ein Boudoir-Poet ist, er hat von Albert Camus geklaut, immer seien alle nackt in seinen Songs, dauernd geht es ums Vögeln. Cohen hat also immer alles richtig gemacht.

„Only one of us was real/ And that was me/ I’m angry and I’m tired all the time/ I wish there was a treaty between your ­love and ­mine“: Wo immer das geklaut ist – besser kriegt man es ja nicht hin. Leonard Cohens Spätwerk handelt von der Sublimation, vom Übergang der Lust und der Versuchung in einen mystischen Zustand – aber davon handelt ja sowieso sein gesamtes Werk.“


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