Spezial-Abo

Joni Mitchell

Joni Mitchell im Überblick:

15.07.2020:  Der Weather-Report-Musiker verbannte für immer die Vorstellung, dass der Bass ein Hintergrundinstrument sei. So auffällig wie er war, war er auch ein hervorragender Mitarbeiter: Von Mitte der Siebziger bis in die achtziger Jahre - vor seinem tragischen Tod im Alter von 35 Jahren - passte Pastorius revolutionärer viersaitiger Ansatz perfekt zu allen, von Pat Metheny bis Jimmy Cliff, und insbesondere zu Joni Mitchells zunehmend abenteuerlichem Songwriting auf Alben in Die besten Bassisten aller Zeiten, Platz 8: Jaco Pastorius

08.07.2020:  Obwohl er vor allem für seinen Beitrag zum Jazz bekannt war, war er nie an ihn gebunden, wie seine Zusammenarbeit mit Joni Mitchell und sein Einfluss auf Rockgrößen der Sechziger wie Jack Bruce und Charlie Watts zeigen. in Die besten Bassisten aller Zeiten, Platz 2: Charles Mingus

08.07.2020:  ROLLING STONE hat gewählt: Dies ist die komplette Liste der 50 besten Bassisten aller Zeiten. in Die 50 besten Bassisten aller Zeiten: Die komplette Liste

06.07.2020:  Von Jazz-Legende Manu Dibango bis Schauspieler Mark Blum: Das Corona-Virus forderte in der Musik- und Filmwelt bereits einige Todesopfer. in Diese Stars, Musiker und Schauspieler sind an einer Coronainfektion gestorben

04.05.2020:  Der Songwriter und Gitarrist Robbie Robertson erzählt in dem Film die Geschichte seiner Band. Zu sehen beim online stattfindenden Dok.fest München. in The Band: Doku „Once We Were Brothers“ online sehen

30.04.2020:  ROLLING-STONE-Autoren haben die wichtigsten Platten der Country Music ausgewählt. in Das sind die 50 besten Country-Alben aller Zeiten

17.04.2020:  Mittelfinger Richtung Männerdomäne! Das war die Haltung, mit der Liz Phair - die heute Geburtstag hat - ihre erste Platte aufnahm. Dafür wagte sie sich auch an einen Heiligen Gral. in Liz Phair und ihr grandioses Debüt „Exile In Guyville“: Zorniger Flirt

01.04.2020:  Nach Manu Dibango hat die Jazzwelt binnen kurzer Zeit einen weitere großen Verlust zu beklagen: Der Jazz-Trompeter Wallace Roney ist tot. in Miles-Davis-Protegé: Wallace Roney nach Coronavirus-Infektion gestorben

28.03.2020:  3Sat steht am 29. März 2020 ganz im Zeichen der Musik: Der Sender überträgt einen 24-stündigen Konzert-Marathon. Mit dabei: Joni Mitchell, The Rolling Stones, Paul Simon und viele mehr. in TV-Tipp: „Pop around the clock“ mit U2, The Rolling Stones und Joni Mitchell

25.03.2020:  Das neue Heft ist da! Themen: Eric Clapton, The Strokes, Jessie Reyez, Rolf Dieter Brinkmann, Robert Mapplethorpe, Waxahatchee, Prince, Curtis Mayfield und viele mehr. in ROLLING STONE im April 2020 - Titelthema: Eric Clapton

05.03.2020:  Ein Besuch der Ausstellung „The Look Of Sound“ mit Norman Seeffs Fotos von Musikern und Hollywood­stars in den 70er-Jahren. in Eric Pfeils Pop-Tagebuch: Wind von der Papptafel

02.03.2020:  „The Rainbow Children“ aus dem Jahr 2001 wird zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder auf CD erhältlich sein. in Prince: „One Nite Alone“ erstmals auf Vinyl - neue Deluxe-Anthologie

Reviews zu Joni Mitchell


  • Tall Tall Shadow - Joni Mitchell? Joanna Newsom? Auf jeden Fall: große Songs!

    Am Ende setzt sie sich ans Klavier, denkt sich in der Ballade „From Now On“ lauter gute Vorsätze aus, schimpft sanft auf den Sommer, der immer alles durcheinanderbringt, freut sich auf den Oktober und hofft schließlich, dass jedes Lied, das sie künftig schreibt, dem gleichen Menschen gewidmet sein wird: „I can play you on and […]

  • Michelle Mercer - Will You Take Me As I Am – Joni Mitchell’s Blue Period

    Die Jahre 1971 bis 1976 waren die künstlerisch fruchtbarsten für Joni Mitchell. Beginnend mit dem schmerzvoll konfessionellen „Blue“ und endend mit der kühn-kühlen Sophistication von „Hejira“, durchmaß die Songschreiberin seelische Tiefebenen und musikalische Hochplateaus, deren Topografie Michelle Mercer so respektvoll wie rückhaltlos nachzeichnet. „Joni Mitchell’s Blue Period“, so der Untertitel, sei nicht zuletzt einer Verdrängung […]

  • Joni Mitchell – The Hissing of Summer Lawns

    She’s an artist, she don’t look back: In den Siebzigern war Joni Mitchells Tempo beim Erobern neuer musikalischer Terrains atemberaubend. Auf „Hissing“ bricht sie endgültig die Folk-Brücken hinter sich ab und begibt sich auf eine Jazz-inspirierte Reise ins Land fremdartiger Harmonien und unbekannter Melodien. „The whole unfolded like a mystery“, beschreibt sie den Trip im […]

  • Joni Mitchell – Shine

    Eine Erinnerung an Großes, mit viel Klavier und Natur-Idyll. You don’t know what you’ve got ‚til it’s gone“, sang Joni Mitchell vor 37 Jahren in „Big Yellow Taxi“. Und das gilt natürlich auch für sie selbst. So richtig vermisst haben wir sie erst, nachdem sie das Ende ihrer Karriere bekanntgegeben hatte. Diese Meisterin der Zwischentöne, […]

  • Joni Mitchell – Blue

    Noch ein Aushängeschild des gehobenen Singer/Songwritertums, 1971 erschienen, nicht entfernt so umsatzträchtig wie „Tapestry“, aber von immensem Einfluss auf kommende Generationen introspektiver Grübler mit Gitarre. Dabei war Joni Mitchell für „Blue“ auf das Piano umgestiegen, unterlegte ihre selbstanalytischen, ganz und gar unsentimentalen Betrachtungen nicht mit Folk-Zupfen, sondern mit Moll-Akkorden und differenziertem Rock-Backing. Klanglich der simply-vinyl-Edition […]

  • Joni Mitchell – Reluge Of The Roads

    Jetzt auch auf DVD: Joni Mitchells kleiner Konzertfilm von 1983, von teils atmosphärischen, teils putzigen Super-8-Splittern und Filmausschnitten unterbrochen – Straßen, Pferde, Möwen, Hippies und so. Die eigentlichen Tournee-Aufnahmen sehen heute unfassbar altmodisch aus (Trockeneis, Fönfrisuren, bunte Söckchen), klingen aber immer noch toll – vor allem, wenn sich Mitchell ans Klavier setzt („For Free“, „Chinese […]

  • Joni Mitchell – The Geffen Recordings - UMIS

    Am liebsten wäre Joni Mitchell während der Me-Decade der 80er Jahre wohl in einen sehr langen Winterschlaf gegangen. Rückblickend war das 1982 veröffentlichte „Wild Things Run Fast“ nostalgische Bilanz und Vorahnung. Wenn sie je so etwas wie ein Rock N Roll-Album aufnahm, dann war es das. Nicht nur mit dem Titelsong, auch mit den Erinnerungen […]

  • Joni Mitchell – Travelogue - NONESUCH/EASTWEST

    Die Lust auf dieses Album ist Joni Mitchell wohl bei den Aufnahmen zu ihrem 2000 erschienen Sonderwerk „Both Sides Now“ gekommen – Mitchell hatte inmitten lauter orchestral arrangierter Jazzstandards zwei eigene Songs auf eben diese Weise neu in Szene gesetzt, und das geschieht mit „Travelogue“ nun abendfüllend. Auf zwei CDs schreibt Mitchell im Rückblick eine […]

  • Joni Mitchell – Hits / Misses - Reprise/WEA

    Reprise/WEA Die Frau hat Nerven. Und Humor. Für das Cover zu ihrem letzten Album, „Turbulent Indigo“, kopierte Joni Mitchell ein Selbstbildnis Vincent van Goghs und malte sich samt bandagiertem Ohr. Und auch das erste Best-Of-Unterfangen ihrer 30jährigen Karriere zeichnet sich durch eine morbide, mordlustige und metaphorisch deutbare Optik aus. Die Retrospektive findet in zwei Teilen […]

  • Joni Mitchell – Turbulent Indigo - WEA

    Alle Gerüchte um eine schwere Krankheit und eine Schaffenskrise straft die JLady Of The Valley“ mit „Turbulent Indigo“, ihrem 17. Album, Lügen. Wie schon auf „Night Ride Home“ ist Joni Mitchell auch mit diesem Album in allen musikalischen Stilarten sicher im Sattel, und ihre ausgefeilten Texte machen sie ohnehin zum Primus inter pares. Definitiv ein […]

  • Joni Mitchell – Turbulent Indigo

    Eine lange Pause. Drei Jahre sind vergangen, in denen spekuliert wurde, sie sei krank, arbeite dennoch, male und komponiere weiterhin. Ihren langjährigen Vertrag habe sie verloren, unzählige neue Lieder seien fertig, und tatsächlich, beim weltumfassenden TV-Spektakel „Great Music Experience“ in Japan brachte Joni Mitchell bereits im Juni neues Material zu Gehör. Nun hat die „Lady […]



10 berührende und kämpferische Songs über AIDS

Bruce Springsteen - „Streets Of Philadelphia“ (1993) Der Titelsong von Jonathan Demmes AIDS-Drama "Philadelphia" gehört sicher zu den bekanntesten Liedern über das tödliche Virus. Zeilen wie "Ain't no angel gonna greet me/It's just you and I my friend/And my clothes don't fit me no more/I walked a thousand miles/Just to slip this skin" wiegen schwerer als Blei und rühren trotzdem zu Tränen. https://www.youtube.com/watch?v=4z2DtNW79sQ Paula Cole und Peter Gabriel - "Hush, Hush, Hush" (1996) In dem wunderschön gesungenen Duett zwischen Paula Cole und Peter Gabriel stirbt ein junger Mann in den Armen seines Vaters. Und Gabriel weiß: “Oh, maybe next time…
Weiterlesen
Zur Startseite