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Lollapalooza in Berlin: Die wichtigsten Konzerte und Fotos auf einen Blick

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Lollapalooza in Berlin: Die wichtigsten Konzerte und Fotos auf einen Blick

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Sommersonne satt, ein feierfreudiges internationales Publikum, reibungslose Organisation und faszinierend vielfältige Konzerte: Das Lollapalooza-Festival in Berlin überzeugte auch bei seiner zweiten Ausgabe, diesmal im Treptower Park, mit großartigen Momenten und guter Stimmung. ROLLING STONE hat die wichtigsten Konzerte und Fotos im Überblick.

Am Samstag (10. September) gaben Tocotronic wohl den politischsten Act der gesamten Veranstaltung, sangen an „gegen alle Chauvinisten und gegen alle Nationalisten“. Wie gut es tut, diese Tage – eine Woche nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, eine Woche vor der in Berlin – eine Band zu hören, die mit so deutlicher Ankündigung, mit so kraftvoller Musik gegen Rechts ansingt. Als hätten Tocotronic das Stück „Aber hier leben, nein Danke“ erst jetzt geschrieben und in den Ring geworfen. >>> Hier geht es zur Live-Kritik

Lollapalooza Berlin 2016

Die Kaiser Chiefs, gern gesehener Festival-Anheizer, schalteten dagegen sofort in den Payrtymodus. Begeistert wurde zur Hit-Single „Ruby“ mitgeklatscht, am besten funktionierten dann vor allem die Songs aus ihrem Debüt-Album „Employment“. Ricky Wilson sprang jedenfalls auf und ab, bis ihm fast die Stimme wegblieb. >>>Hier geht es zur Live-Kritik

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Auf der Mainstage machten die Kings Of Leon Werbung für ihr neues Album. Der Titel der neuen Single, „Waste A Moment“, klingt zwar wie ein abgelehnter Claim aus der Sportwerbung, und die Southern-Rock-Band aus Tennessee entwickelt sich zunehmend in Richtung Schlager – der zweite neue Song, “Over”, könnte auch von den Killers stammen. Dennoch fuhren sie eine noch immer beeindruckende Reihe von Singles auf. >>>Hier geht es zur Live-Kritik

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Den Abend am ersten Festivaltag beschlossen schließlich New Order mit breitgestreckter Schwermut und brodelnden Beats. Die Band hatte Lust auf Club und Eurodance – möglichst laut, auf jeden Fall pathetisch. Und zum Schluss gab es, wie könnte es auch anders sein, „Love Will Tear Us Apart“. >>>Hier geht es zur Live-Kritik

Der Sonntag (11. September) stand ganz im Zeichen von Radiohead, die am Abend das Festival beschlossen.

James Blake lieferte zuvor eine minimalistische Bühnen-Show, bei der er mit eiskalter Melancholie Feists „Limit To Your Love coverte. Zudem bestanden die wesentlich luftigeren Stücke aus seinem neuen Album „The Colour In Anything“ den Publikumstest glänzend. Allerdings musste der blasse Brite ganz schön gegen die Nachmittagssonne ankämpfen. >>>Hier geht es zur Live-Kritik

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Die Beginner mussten sich zwar mit der Alternative Stage begnügen, feierten dort aber ihr Comeback, Hamburg, den (deutschen) HipHop der alten Schule und vor allem ihre neue Platte „Advanced Chemistry“. So sehr man sich über die künstlerische Stagnation wundern kann, so frisch und frei wirkten die Musiker dabei, zurück auf der großen Bühne zu sein. >>>Hier geht es zur Live-Kritik

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Radiohead arbeiteten in ihrem über zweistündigen Konzert am eigenen Mythos, zeigten vor allem auch, dass man dem Lagerfeuer-artigen Sound der neuen Platte „A Moon Shaped Pool“ live gerecht werden kann. Mit vier eher langsameren Stücken aus dieser neuen Studioeinspielung machte es die Band um Thom Yorke ihren Fans nicht unbedingt leicht, doch dafür gab es später (vom Publikum gefeiert)„Creep“ und viele andere Klassiker zu hören. Nichts Neues, aber alles Alte in gut sozusagen. >>>Hier geht es zur Live-Kritik

Britta Pedersen picture alliance / dpa
Andreas Meixensperger
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Christina Wenig
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