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Freiwillige Filmkontrolle


Tochter von Paul McCartney dreht Doku über Abbey Road Studios


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1931 eröffnete das vielleicht berühmteste Tonstudio der Welt auf der Londoner Abbey Road. Neun Jahrzehnte später haben die Abbey Road Studios nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Mary McCartney, Tochter des Beatles-Mitbegründer Paul McCartney, will die Erfolgsgeschichte des Hauses nun endlich einem großen Publikum erzählen. Mit „If These Walls Could Sing“ bringt sie das Gemäuer buchstäblich zum Singen.

Viele denken bei „Abbey Road“ wohl zunächst an das 11. Studioalbum der Beatles oder an den ikonischen Zebrastreifen, doch schrieb das Tonstudios des britischen Plattenkonzerns EMI noch viel häufiger Musikgeschichte. Von den 1930er Jahren und den Aufnahmen des Londoner Symphonie-Orchesters aus ging die Entwicklung bis zur ersten digitalen Aufnahme Großbritanniens.

Exklusive Bilder aus den Abbey Road Studios

2021 öffnen die Abbey Road Studios zum ersten Mal für ein Filmteam ihre Tore. Genau genommen für die Crew der Mercury Studios rund um Mary McCartney und dem oscarprämierten Produzenten und Filmemacher John Battsek. Wann die Dokumentation in die Kinos kommen soll, ist noch unklar, womöglich aber zu den Festivitäten zum 90. Jubiläum.

Eingang der Abbey Road Studios in London.

Mary McCartney kennt die Abbey Road Studios noch aus den Tagen, als sie ein kleines Kind war. Ihre ersten Erinnerungen spielten sich nach eigenen Angaben dort ab. In einem Statement betonte die Fotografin jüngst, wie lange sie schon die Geschichte dieses historischen Ortes erzählen wollte. „Ich könnte mir keine besser Zusammenarbeit als mit John und den Mercury Studios verstellen, meine kreativen Ambitionen in die Realität umzusetzen“, teilte die 51-Jährige freudestrahlend mit.

Und so kommen die Beatles in diesem Jahr nicht nur in „If These Walls Could Sing“ zurück auf die Leinwand. Peter Jacksons Dokumentation „Get Back“ steht für die Premiere im August ebenfalls schon in den Startlöchern.

Robert Alexander Getty Images

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