RS-Interview



„If These Walls Could Sing“: Mary McCartney über ihre Abbey-Road-Doku


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Die Abbey Road Studios in London sind ein Mekka für Musikfans. In dem Aufnahmestudio wurden unzählige Hits produziert und aufgenommen. Die Beatles verewigten es mit „Abbey Road“ in der Pop-Geschichte. Das Cover der Platte zeigt die vier Musiker, wie sie über den Zebrastreifen vor dem Studio laufen. Es ist längst ein ikonisches Bild. Inzwischen kommen die Menschen nach London, um das legendäre Foto nachzustellen. Auch Musiker*innen und Bands kommen ins Studio, in der Hoffnung, dass  sie mit ihren Aufnahmen vor Ort in die Fußstapfen ihrer Vorbilder treten können.

In einer neuen Doku betrachtet Mary McCartney nun die Abbey Road Studios aus einer persönlichen Perspektive. Für sie ist das Studio so lang sie sich zurück erinnern kann ein Teil ihrer Lebens. Nicht zuletzt deswegen, weil ihre Eltern dort mehrere Platten aufnahmen.

Dennoch war ihr die umfassenden Gesichte des Gebäudes nicht bewusst, erzählte die 53- Jährige ROLLING STONE im Video-Interview. Deswegen ging sie der Abbey-Road-Studio-Historie auf den Grund. In ihrem Film führt sie durch neun Jahrzehnte des Hauses und erzählt die Geschichten hinter einiger der bekanntesten Aufnahmen des Studios und den Menschen, die daran beteiligt waren.

Die Dokumentation kombiniert Session-Tapes, Interviews und Archivmaterial. Auch, wenn letzteres schwer zu beschaffen war. Laut McCartney liegt das daran, dass in der Vergangenheit das Studio als privater Raum galt und deshalb  selten Bild- und Videoaufnahmen gemacht wurden. Aus dem Grund sind der Filmemacherin die Interviews in ihrer Doku besonders wichtig. Sie sprach unter anderem mit ihrem Vater Paul, Ringo Starr, Elton John, Liam und Noel Gallagher, Shirley Bassey und Kate Bush .

Mary McCartney im Interview mit ROLLING STONE