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Die besten Songs aller Zeiten: The Beatles – „Yesterday“

Paul McCartneys berühmteste Ballade steht im Guinness-Buch der Rekorde als der am häufigsten gecoverte Song aller Zeiten. Schon 1972 gab es 1.186 Versionen – von so unterschiedlichen Interpreten wie Frank Sinatra, Otis Redding oder Willie Nelson.

Aber McCartneys Original –aufgenommen am 14. Juni 1965 in den Abbey Road Studios in London – bleibt die schönste und mutigste: ein ganz unverstelltes Gedicht von nostalgischer Wehmut, gesungen und umgesetzt mit berückender Eleganz. Kein anderer Beatle wirkte mit. Es brauchte keinen. George Martins melancholisches Streicherarrangement deckt die unteren Register ab, und Pauls fast geflüsterte Vocals hallen sehnsuchtsvoll durch die großen, dunklen Räume, wo sonst Schlagzeug und E-Gitarren gewesen wären.

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Traummelodie

Die Melodie, erzählte McCartney, sei ihm im Traum gekommen: „Mein Dad kannte viele alte Jazz-Songs, und ich dachte zuerst, ich hätte mich da einfach an etwas Vergangenes erinnert.“

Kooperation

Er spielte den Song Anfang 1964 in einem Pariser Hotelzimmer Martin vor (Arbeitstitel: „Scrambled Eggs“), aber es vergingen noch anderthalb Jahre, bis er ihn aufnahm. „Irgendwie war es uns peinlich. Wir waren doch eine Rock’n’Roll-Band.“ Und doch ist „Yesterday“ laut McCartney „mein vollendetster Song überhaupt“.


The Beatles – verschollenes Kurzvideo aus „Top of the Pops“ aufgetaucht

Am 16. Juni 1966 spielten die Beatles in der BBC-Show „Top of the Pops“. Das Filmmaterial mit den Tonbändern hatte der Sender allerdings anschließend nicht mehr wiedergefunden – man könnte sagen, die BBC hat es verschlampt. Zum Glück verfolgten den Auftritt der Band viele Menschen vor dem Fernseher. So auch eine Liverpooler Familie, die den Clip damals mit einer 8-mm-Kamera vor dem TV filmte. Der stumme 11-Sekunden-Mitschnitt, in dem die Fab Four „Paperback Writer“ präsentieren, ist womöglich das einzige Videomaterial, das noch von der Show existiert. Jetzt hat den Clip ein Sammler aus Mexiko entdeckt und an die TV-Material-Spezialisten „Kaleidoskop“…
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