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Metallica: James Hetfield ist Corona-Impfung nicht ganz geheuer


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James Hetfield von Metallica scheint mit einer Impfung gegen das neuartige Coronavirus zu hadern. Das deutete er bei einem Gastspiel im „Fierce Life“-Podcast von Fierce Firearms mit. Dabei ging es zunächst um die Hoffnung, bald wieder touren zu können, was Hetfield direkt zum Thema Impfen brachte.

„Ich habe keine Ahnung, es liegt nicht an mir“, sagte er. „Da geht es um die Sicherheit von allen – nicht nur der Fans, sondern auch der Crew und uns. Ich bin mir nicht sicher, was das für die Zukunft bedeutet, was die Impfungen angeht. Ich bin ein wenig skeptisch mit Blick auf den Impfstoff, aber er scheint im Kommen zu sein, und die Leute lassen sich impfen, und ich habe viele Freunde, die das schon getan haben.“

Ohne Impfung keine Tour?

Das entscheidende Problem sei für ihn, was nach der Impfung folgen könnte: „Ich hoffe, dass es nicht so weit kommt, dass man diesen COVID-Stempel in seinem Pass haben muss oder so, um überall hinzugehen. Aber wenn es so weit kommt, dann werde ich eine Entscheidung treffen müssen.“

Eine Impfung ist für James Hetfield dabei nichts neues, anders wären Welttourneen von Metallica gar nicht möglich. „Wir wurden geimpft, um nach Afrika zu kommen, es ist also nicht so, dass ich noch nie geimpft wurde“, so der 57-Jährige. „Aber als Kind wurde ich nicht einmal geimpft, wegen unserer Religion (Christian Science, Anm. d. Red.). Das war also das einzige Mal, dass ich eine bekam – als wir auf Safari in Afrika waren.“

Da das Podcast-Gespräch schon vor einigen Wochen geführt wurde, ist es durchaus möglich, dass der Sänger seine Einstellung gegenüber einem Corona-Impfschutz bereits überdacht hat, zumal zahlreiche Impfgegner nach dem Kontakt mit dem neuartigen Erreger ihre Einstellung änderten.

Immerhin wird es bald neue Musik von Metallica geben, das bestätigte James Hetfield indirekt, als er in dem Interview sagte: „Es heißt entweder touren oder schreiben, also hat COVID für uns entschieden. (…) Wir haben eine ganze Reihe von Songs entwickelt. Also schauen wir erst, wie viele uns davon gefallen, und dann bringen wir sie raus.“


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