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Michael Jackson und „Leaving Neverland“: Kommt nun doch die Millionen-Klage?

Seit zwei Jahren sind die Berufungen von Wade Robson und James Safechuck auf Eis gelegt. Nun konnten die zwei Männer, die Michael Jackson beschuldigten, sie als Kinder sexuell missbraucht zu haben, ihre Klagen wegen einer Aktualisierung der Gesetzeslage wieder vor Gericht bringen.

Robson und Safechuck, die im Dokumentarfilm „Leaving Neverland“ ihr persönliches Schicksal und den angeblichen sexuellen Missbrauch durch den King Of Pop schilderten, hatten schon 2013 das erste Mal geklagt. Doch das Verfahren wurde vier Jahre später wegen Verfahrensmängeln abgewiesen. Nun konnten sie das Urteil neu anfechten und gegen den Beschluss von 2017 zur Entlastung ihrer Fälle Berufung einlegen.

Inzwischen, so das Klatsch-Portal „TMZ“, hat das Berufungsgericht in Kalifornien eine vorläufige Entscheidung erlassen, die Fälle von 2017 neu aufrollen zu lassen. Grund dafür liefert eine Frist, innerhalb derer zivil- oder strafrechtliche Anklagen im Zusammenhang mit Ansprüchen wegen sexueller Belästigung erhoben werden müssen – und die Verjährungsfrist für Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch wurde inzwischen im kalifornischen Recht verlängert.

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Sollte ein Prozess bewilligt werden, könnten Robson und Safechuck den Nachlass von Michael Jackson auf Millionen von US-Dollar verklagen, wie sie es vor sechs Jahren versucht haben. Seine Familie und Jackson selbst haben alle gegen ihn erhobenen Anschuldigungen wegen sexuellen Fehlverhaltens zurückgewiesen.


„Super Freak“-Sänger Rick James postum wegen Vergewaltigung angeklagt

Rick James wird 16 Jahre nach seinem Tod durch einen mutmaßlich von Drogenmissbrauch verursachtem Herzanfall wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt. Wie die Agentur „Associated Press“ berichtet, wurde die Klage nach einem neuen New Yorker Gesetz zum Schutz vor sexuellem Missbrauch von Kindern eingereicht. Demnach ist die Verjährungsfrist für Überlebende von sexuellem Kindesmissbrauch verlängert worden. In einer am 13. Februar eingereichten eidesstattlichen Erklärung erklärte eine Frau nun, dass sie im Frühjahr 1979 von Rick James vergewaltigt wurde, als der „Super Freak"-Sänger eine Jugendstrafanstalt besuchte, in der sie zu dieser Zeit lebte. Sie behauptete, dass James den Mädchen, die in dem Heim lebten,…
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