Natasha Lyonne: Rückfall in die Drogensucht

Natasha Lyonne spricht offen über einen Rückfall nach Jahrzehnten der Nüchternheit und erinnert daran, dass Genesung ein lebenslanger Weg ist.

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Natasha Lyonne hat bekannt gegeben, dass sie nach Jahrzehnten der Nüchternheit kürzlich einen Rückfall hatte. „Habe meinen Rückfall öffentlich gemacht, mehr dazu folgt“, schrieb die Schauspielerin am Freitag in den sozialen Medien.

„Genesung ist ein lebenslanger Prozess. Wer da draußen kämpft, denkt daran: Ihr seid nicht allein“, schrieb Lyonne in einem weiteren Beitrag.

Die Schauspielerin machte keine weiteren Angaben zur Art des Rückfalls.

Offenheit über den eigenen Weg

Der Star aus der Serie „Poker Face“, der Anfang der 2000er-Jahre mit Suchtproblemen zu kämpfen hatte, hatte seit 2006 keine Drogen mehr konsumiert. Damals begab sie sich wegen einer Heroinabhängigkeit in eine Drogen- und Alkoholentzugsklinik.

Im Jahr 2012 unterzog sich Lyonne einer Operation am offenen Herzen, um eine Herzklappe zu reparieren, die zuvor „als Folge von Drogenkonsum“ beschädigt worden war, wie sie selbst eingeräumt hatte.

Gesundheit und neue Motivation

Lyonne fügte hinzu, dass sie ihre Nüchternheit für „Baby Bambo“ zurückerobern wolle. Eine Anspielung auf ihr kommendes Projekt über die Hockeyspielerin Sophie „Bambo“ Braverman, das sie schreibt und bei dem sie Regie führt.

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Botschaft an andere Betroffene

„Bleibt ehrlich, Leute. Wir sind nur so krank wie unsere Geheimnisse. Falls es euch heute noch niemand gesagt hat: Ich liebe euch“, schrieb Lyonne. „Egal, wie tief wir gefallen sind, wir werden sehen, wie unsere Erfahrung einem anderen helfen kann. Macht weiter, Kids. Hört nicht auf, bevor das Wunder passiert. Tapeziert euren Geist mit Liebe. Der Rest ist nur Lärm und Blödsinn.“

Lyonne hat schon lange offen über ihre Suchtprobleme gesprochen. In einem Interview aus dem Jahr 2017 sagte sie: „Ich bin ein so offenes Buch, dass ich kein Problem damit habe, darüber zu reden und frei zu sprechen. Aber ich habe irgendwie schon alles zu dem Thema gesagt. Die Wahrheit ist: Hinter dieser Sucht stehen Gefühle, die so viele von uns haben. Und die nicht einfach verschwinden.“

Daniel Kreps schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil