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Die Liebe von John Lennon und Yoko Ono wird in einem Biopic verwewigt

Die Geschichte von John und Yoko faszinierte weltweit Millionen Menschen. Das Ehepar war elf Jahre lang zusammen, bevor Lennon in New York Opfer eines Attentats wurde. Nun wagt sich zum ersten Mal ein Filmteam an ein Biopic über den Musiker und die Künstlerin (nachdem es bereits einige mehr oder minder gelungene Streifen über den Ex-Beatle gab). Darin soll es natürlich um die innige Liebesbeziehung zwischen Lennon und Yoko Ono gehen. Gleichzeitig werden aber auch die politischen Protestbemühungen des Paars ins Zentrum der Handlung gerückt.

Das bisher noch unbenannte Projekt wird laut „Hollywood Reporter“ von Yoko Ono gemeinsam mit Michael DeLuca („The Social Network“) und Josh Bratman produziert. Das Drehbuch besorgt Anthony McCarten, der zuletzt für seine Arbeit an „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ (The Theory Of Everything) auch für den Oscar nominiert war.

John und Yoko als Vorbild für die Jugend

„Die Geschichte wird alle bedeutsamen Themen von Liebe, Mut und politischem Aktivismus in den USA streifen“, so DeLuca in einer Pressmitteilung. „Hintergrund ist, dass wir die Jugend von heute dazu inspirieren wollen, für eine Vision ihrer Welt einzustehen.“

John Lennon und Yoko Ono hatten sich zum ersten Mal 1966 in London kennengelernt, als die japanisch-amerikanische Künstlerin gerade im Rahmen des „Destruction in Arts Symposium“ ihr „Cut Piece“ in einer eigenen Ausstellung im Indica Bookshop präsentierte. Der Rest ist unsterbliche Musikgeschichte.


Aktivisten wollen John Lennons „Imagine“ als neue US-Nationalhymne

Die amerikanische Nationalhymne, auch bekannt als „The Star-Spangled Banner“, enthält Teile eines Gedichts von Francis Scott Key aus dem Jahr 1814. Auf den ersten Blick erscheint sie nicht einmal ansatzweise problematisch im Lichte der aktuellen Anti-Rassismus-Proteste. Das sieht ganz anders aus, wenn man sich das zugrundeliegende Poem etwas genauer anschaut. In der dritten Strophe bezieht sich Key auf eine "Bande" von "Mietern und Sklaven", deren "Blut die Verschmutzung ihrer fauligen Fußspuren ausgewaschen hat". Ein Hinweis auf Schwarze, die für die Briten kämpften, wie Historiker nachwiesen. https://www.youtube.com/watch?v=YqvNYfeaYuI Denn England versuchte die damals noch sehr jungen Vereinigten Staaten daran zu hindern, den…
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