Spezial-Abo

Nile Rodgers verkündet neues Chic-Album: „It’s About Time“


von

Zum 40-jährigen Jubiläum von Chic wird es das erste Album der Band seit 25 Jahren geben und der Titel könnte kaum passender gewählt sein: „It’s About Time“. Es wird tatsächlich mal Zeit seit 1992!

Auf seiner Internetseite verrät der Nile Rodgers, dass das neue Album bereits für Sommer 2015 vorgesehen war, die Veröffentlichung aber um zwei Jahre verschoben wurde. Rodgers erklärt, dass er gedrängt wurde, den Termin hinauszuschieben, weil er könne „kein Album herausbringen über die Freude am Leben in einem Jahr mit so vielen Toten“. Stattdessen erscheint das achte Studioalbum nun zum 40-jährigen Jubiläum der Band. Auch das legendäre Studio 54 in New York wurde 1977 eröffnet und feiert kommendes Jahr Geburtstag. Die exzessive Stimmung von damals soll in „It’s About Time“ aufgegriffen werden.

Hommage an den Nachtclub

Dazu schreibt Rodgers: „2017 werden wir eine Hommage für den Nachtclub spielen, der uns weltweit auf den Plan brachte, indem wir eine Reihe an Konzerten, After-Show-Partys, VIP-Pakete, Filme und Singles machen konnten.“

In der Nachricht auf seiner Homepage geht der Gitarrist auch darauf ein, welchen Einfluss Prince und der Tod von David Bowie auf ihn hatten. „Das Jahr hatte gerade begonnen, als David Bowie verstarb. Obwohl ich Dutzende Alben mit weiß Gott wie vielen Superstars gemacht habe, ist David und ‘Let’s Dance’ einer der Höhepunkte meiner Karriere“, schreibt er. „Als Prince plötzlich starb, war es, als würde ich zwei Mal vom Blitz getroffen.“

Das neue Album von Chic soll ein wenig Zuversicht in dunklen Zeiten spenden, sagte Rodgers in einem Gespräch mit dem US-amerikanischen ROLLING STONE. 2017 soll ein „Party-Jahr“ werden, die Band plant viele Dance-Shows. Über die neue Platte sagt er: „An der Oberfläche ist sie fröhlich. Aber wenn man darunter die Texte anhört, denkt man vielleicht: ‚Oh, das ist also, was sie wirklich sagen.‘


An dieser Stelle findest du Inhalte von Rolling Stone

Um mit Inhalten von Rolling Stone zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.
Rolling Stone aktivieren


Liebeserklärung an „American Beauty“

Wer hätte je gedacht, dass es möglich sein könnte, wegen einer Plastiktüte zu weinen? „American Beauty“ rührt immer noch zu Tränen, auch 20 Jahre nach dem Kinostart. Das liegt daran, dass diese geradezu paradigmatische Tragikomödie mit Feingefühl und Sprüchen, die gezielten Boxschlägen gleichen, eine Riesenportion Melancholie über ihre Figuren ausschütten lässt und ihnen genüsslich dabei zuschaut, wie sie sich, mehr schlecht als recht, freischwimmen. Natürlich ist Lester Burnham, diese vom Leben kleingestampfte Wiederkehr von Wladimir Nabokovs Humbert Humbert, der sich vom amerikanischen Traum gelinde gesagt verarscht fühlt und nun wie ein pubertierender Teenager dagegen ankämpft, ein armes Würstchen. („Sehen sie…
Weiterlesen
Zur Startseite