Olivia Wilde kommentiert Gerüchte um „Don‘t Worry Darling“, Shia LaBeouf und Hary Styles


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Anfang September feierte „Don‘t Worry Darling“ bei den 79. Internationalen Filmfestspielen von Venedig Premiere. Aber viel mehr als der eigentliche Inhalt von Olivia Wildes Thriller schien seitdem die brodelnde Gerüchteküche um den Film die Menschen zu beschäftigen. Im Gespräch mit US-Talkmaster und Satiriker Stephen Colbert bemühte sich Wilde jetzt, die Dinge klarzustellen.

Frage Nummer eins: Shia LaBeouf wurde kurz nach Beginn der Dreharbeiten durch Harry Styles ersetzt. Aber wurde er gefeuert, oder ging er freiwillig? Bisher sagte Wilde, dass sie LaBeouf gefeuert hatte, weil die Schauspielerin Florence Pugh die Arbeit mit ihm unbehaglich fand. LaBeouf beteuerte dagegen, dass er freiwillig ging.

Die Wahrheit liegt vielleicht irgendwo dazwischen, wie Wilde jetzt sagte. „Wir mussten Shia ersetzen“, sagte Wilde. „Er ist ein fantastischer Schauspieler, aber es hätte nicht funktioniert. Als er mir das Ultimatum gab – er oder Florence – habe ich mich für Florence entschieden. Und dabei hatte er das Gefühl, dass er sich von sich aus zurückzieht, und ich hatte das Gefühl, dass wir ohne ihn weitermachen.“

Auch das berüchtigte Spit-Gate kam zur Sprache: Auf Twitter ging ein Videoausschnitt von der Filmpremiere viral, indem es zumindest bei flüchtigem Blick so aussieht, als würde Harry Styles seinen Filmkollegen Chris Pine anspucken. Wilde wies das entschieden zurück: „Nein, das hat er nicht getan. Aber ich glaube, es ist ein perfektes Beispiel dafür, dass Leute überall, wo sie können, nach Drama suchen.“

Zum Schluss ging es noch um das Gerücht, dass Wilde und Pugh sich zerstritten haben. „Ich habe nichts als Respekt für Florences Talent“, sagte Wilde. „Sie ist fantastisch. Sie ist gerade auf dem Set von Dune, und nichts ist cooler als eine beschäftigte Schauspielerin. Ich habe nichts gegen sie, egal aus welchem Grund.“

Außerdem merkte Wilde an, dass männliche Regisseure keine solchen Fragen gestellt bekämen: „Die Leute würden tatsächlich über den Film an sich sprechen“, sagte Wilde. „Sie werden dafür gefeiert, tyrannisch zu sein.Es kann wieder und wieder Untersuchungen um sie geben, aber das übertönt nicht die Gespräche über ihr tatsächliches Talent oder über den Film selbst. Das ist etwas, womit wir einfach schon rechnen. Die Standards für Frauen und Männer in der Welt sind im Allgemeinen sehr verschieden.“