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ROLLING STONE-Ausgabe 07/2019 MIT EXKLUSIVER PHIL COLLINS 7-INCH SINGLE

Oscars 2018: Frances McDormand hyperventiliert und stiehlt allen die Show

Mit Spannung wurde erwartet, wie die Eliteklasse der amerikanischen Filmindustrie auf die seit Monaten grassierenden Enthüllungen um sexuellen Missbrauch und die Deklassierung von Frauen im Business reagieren würde. Kurz gesagt: Die Oscars (alle Gewinner und Verlierer finden Sie HIER) standen in diesem Jahr ganz im Zeichen der Frauen – zumindest was die Gesprächsthemen und kämpferischen Dankesreden anging (denn in den wichtigsten Kategorien gewannen erneut nur Männer).

„Sprecht nicht über uns auf euren Partys, sondern gebt uns gute Rollen“, sagte Frances McDormand, als sie – wie von vielen zuvor erwartet – den Oscar für die beste Hauptdarstellerin in „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ gewann, überreicht von Jennifer Lawrence und Jodie Foster. Leicht zitternd, aber voller Euphorie und rhetorischer Kampfeslust peitschte sie die Frauen im Saal auf, um sich zu erheben.

Was sind Inclusion Riders?

Der entscheidende Satz fiel dann zum Schluss. Die nun zum zweiten Mal mit einem Academy Award ausgezeichnete Schauspielerin forderte so genannte Inclusion Riders für die Branche, also Vertragszusätze, die von vornherein für eine Produktion festlegen, dass das Team gemischt aufgestellt wird – also z.B. 50 Prozent Frauen und 50 Prozent Männer am Set.

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Während sich in Deutschland viele über den Begriff „Inclusion Rider“ wunderten (und Google befragten), sorgte die Rede von McDormand im Netz für viel Aufregung und Beifall.

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„Game of Thrones“: Gab es in der finalen Staffel weniger Nacktheit wegen #metoo?

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