Ozzy Osbourne: Donald Trump benimmt sich in Corona-Krise wie ein Idiot


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Zugegeben: Es ist keine Neuigkeit, dass Stars ihren Unmut über Donald Trump öffentlich Preis geben und auch Ozzy Osbourne hat schon in Vergangenheit kein Geheimnis aus seiner Abneigung gegenüber dem US-Präsidenten gemacht.

Doch in einem Interview mit dem amerikanischen ROLLING STONE wetterte er nun erneut gegen Trump. Darin brachte der Black-Sabbath-Frontmann seine Ansichten sehr unmissverständlich auf den Punkt. Bezüglich Donald Trumps Umgang mit der Corona-Krise sagte Osbourne: „Ich habe so etwas in meinem Leben noch nicht gesehen. Es wird schlimmer, nicht besser. Dieser Typ benimmt sich wie ein Idiot.“

Der 71-Jährige erklärte zudem, dass er sich eigentlich ungern politisch äußere, aber seine Frustration über Trumps Verhalten sei mittlerweile einfach zu groß. Weiter sagte er: „Es gibt nicht mehr viel Hoffnung. Vielleicht hat er einen Trick im Ärmel und wird uns alle überraschen, und ich hoffe, er hat ihn. Vor kurzem starben an einem Tag in Amerika über tausend weitere Menschen. Das ist verdammt verrückt. Die Leute müssen mit dieser sozialen Distanzierung und dem Tragen von Masken zurecht kommen, sonst wird es nie verschwinden.“

Ozzy Osbourne kam in England zur Welt und könnte zwar selbst kein US-Präsident werden, das hielt ihn aber nicht davon ab, preis zu geben, was er anders machen würde.

Er sagte: „Wenn ich als Präsident kandidieren würde, würde ich versuchen, Politik zu verstehen.“ Laut Osbourne fehle Trump dieses Wissen. Ozzy: „Die Verfassung besagt, dass jeder Präsident sein kann. Aber es kann doch auch nicht jeder ein verdammter Herzchirurg werden und einfach mit einem Skalpell daher kommen. Du musst wissen, was du verdammt noch mal machst.“

Vor einem Jahr entzog Ozzy Osbourne Donald Trump die Erlaubnis, seine Musik für politische Werbezwecke zu nutzen. Trump teilte zuvor ein Video auf Twitter, das mit dem Song „Prince of Darkness“ unterlegt war.