Highlight: Coming Soon: Das sind die meisterwarteten Alben 2020

Black Sabbath

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    Black Sabbath sind Vorbilder vieler Heavy-Metal-Bands und prägten den Heavy Metal und Doom Metal mit ihren ersten Alben nachhaltig. Ihr Album „Paranoid“ (1970) gilt als Meilenstein in der Musik-Geschichte. Nach dem Ausstieg von Sänger Ozzy Osbourne, stieß Ronnie James Dio zu Black Sabbath. Beide Sänger verfolgten nach Black Sabbath sehr erfolgreiche Solo-Karrieren. Black Sabbath verkauften mehr als 100 Millionen Alben weltweit.

    Black Sabbaths Gründungsmitglieder lernten sich Ende der 1960er im Bandprojekt Earth kennen. Da es jedoch schon eine Band mit demselben Namen gab, benannten Ozzy Osbourne (Gesang), Tony Iommi (Gitarre), Geezer Butler (Bass) und Bill Ward (Schlagzeug) die Band in Black Sabbath um. Mit dem neuen Namen änderte sich auch der musikalische Stil: vom anfänglichen Blues Rock distanzierte man sich und Black Sabbath schrieben Musik, vor der sich der Zuhörer fürchten sollte. Ihr selbstbetiteltes Debüt erreichte in Großbritannien die Top-Ten und konnte sich in den US-Charts über ein Jahr halten. Mit den schweren, langsamen Riffs und den düsteren Themen zeichneten Black Sabbath den Stil und Sound der späteren Heavy-Metal-Szene vor.

    Mit dem Nachfolger „Paranoid“ (1970) hatten Black Sabbath ihren für sie typischen Stil endgültig gefunden: einfache Riffstrukturen, Bass- und Gitarrenvariationen und eingängige Gesangslinien. Mit dem gleichnamigen Titelsong erreichten Black Sabbath den größten Hit ihrer Karriere, das Album wurde allein in den USA vier Millionen Mal gekauft.

    Die Alben „Master of Reality“ (1971) , „Volume 4“ (1972) und „Sabbath Bloody Sabbath“ (1973) konnten sich ebenso allesamt in den Top-Ten der britischen Album-Charts positionieren. Jedoch veränderte sich Black Sabbaths Stil in eine künstlerisch ausgefeilte Richtung: zu den bekannten Stilmitteln kamen Keyboards, Synthesizer und Blasinstrumente hinzu. 1978 trennten sich Black Sabbath von Ozzy Osbourne und ersetzten ihn durch Ronnie James Dio. Obwohl „Heaven and Hell“ (1980) und „Mob Rules“ (1981) Klassiker wurden, konnten Black Sabbath nicht an die Erfolge aus der Zeit mit Ozzy Osbourne anknüpfen.

    Für die Ozzfest-Tour 1997 fand sich die ursprüngliche Besetzung mit Ozzy Osbourne noch einmal zusammen und das Live-Album „Reunion“, das vorwiegend aus alten Songs bestand, erzielte Platin-Status in den USA. 2000 erhielten Black Sabbath für „Reunion“ den Grammy Award in der Kategorie „Best Metal Performance“. 2005 wurden Black Sabbath in die UK Hall of Fame aufgenommen, 2006 in die Rock and Roll Hall of Fame.


    Ozzy Osbourne denkt über den Tod nach – doch es „beunruhigt“ ihn nicht

    Während der Grammy-Awards äußerte sich Ozzy Osbourne zum ersten Mal, nachdem er seine Parkinson-Erkrankung öffentlich machte. Dort sprach er noch über seine allgemeine Gesundheit und seine Pläne bezüglich einer Tour in 2020. In einem weiteren Interview öffnete sich Osbourne jetzt ganz anderen Themen und spricht über den eigenen Tod, seinen Umgang damit und wie seine Musik ihm bei seiner Krankheit half. „Ob ich darüber nachdenke, wann meine Zeit gekommen ist? Ich denke darüber nach, aber es beunruhigt mich nicht“, so der „Prince of Darkness“ über den Tod. „Ich werde vielleicht noch die nächsten 15 Jahre oder so hier sein, nicht…
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