Ozzy Osbourne denkt über den Tod nach – doch es „beunruhigt“ ihn nicht


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Während der Grammy-Awards äußerte sich Ozzy Osbourne zum ersten Mal, nachdem er seine Parkinson-Erkrankung öffentlich machte. Dort sprach er noch über seine allgemeine Gesundheit und seine Pläne bezüglich einer Tour in 2020. In einem weiteren Interview öffnete sich Osbourne jetzt ganz anderen Themen und spricht über den eigenen Tod, seinen Umgang damit und wie seine Musik ihm bei seiner Krankheit half.

„Ob ich darüber nachdenke, wann meine Zeit gekommen ist? Ich denke darüber nach, aber es beunruhigt mich nicht“, so der „Prince of Darkness“ über den Tod. „Ich werde vielleicht noch die nächsten 15 Jahre oder so hier sein, nicht viel länger. Aber ich mache da keine große Sache draus, es wird uns allen irgendwann passieren“.

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Ozzy Osbourne ist derzeit nicht glücklich

2019 musste der Sänger sämtliche Auftritte absagen, nachdem er sich bei einem Sturz schwer verletzte. Metallstäbe in seinem Körper, die noch von seinem Quad-Unfall aus 2003 stammen lösten sich und zwangen Osbourne zu einer Nacken-OP. Im Februar letzten Jahres wurde bei ihm darüberhinaus Parkinson diagnostiziert.

„Ob ich gerade glücklich bin? Nein, ich habe meine Gesundheit noch nicht wieder zurück. Das alles hat mir fast den Rest gegeben, aber ich bin noch hier. Tatsächlich habe ich mir mehr Sorgen um den Tod gemacht, als ich noch jünger war als jetzt. Ich versuche jetzt einfach, alles so gut es geht zu genießen, selbst wenn es manchmal schwierig ist“, so Osbourne gegenüber „Kerrang“.

Große Kraft schöpfte der ehemalige Frontmann von Black Sabbath vor allem aus seiner Musik. Im Februar erscheint mit „Ordinary Man“ sein 12. Studioalbum. „Wenn man mich Anfang letzten Jahres gesehen hat, dachte man, ich wäre komplett am Arsch. Aber ich denke, dieses Album zu machen war die beste Medizin für mich. Ich habe etwas gemacht, was ich liebe“.

Auf dem neuen Platte wird Ozzy Osbourne unter anderem mit Elton John und Post Malone zu hören sein.