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„Parasite“ im Mediabook: Lug und Trug (Test und Verlosung)

Cineasten und Fans asiatischer Filme ist Bong Joon Ho schon längst ein Begriff. Doch spätestens seit der diesjährigen Oscar-Verleihung führt an dem 50-jährigen Südkoreaner kein Weg mehr vorbei. Denn sein aktueller Film „Parasite“ wurde für insgesamt sechs Oscars nominiert und gewann vier der begehrten Goldstatuen. Doch nicht nur das, auch ist „Parasite“ der allererste nicht-englischsprachige Film, der mit einen Oscar in der „Best Picture“-Kategorie ausgezeichnet wurde.

Kurzum: Bei „Parasite“ handelt es sich um einen absoluten Ausnahmefilm, der zurecht mit vier Oscars, der Goldenen Palme, zwei BAFTA-Awards, einem Golden Globe und vielen weiteren Awards geehrt wurde. Die Blu-ray darf deshalb auch in keiner Filmsammlung fehlen und wir haben uns deshalb das Mediabook mit Motiv B von capelight pictures genauer angeschaut.

Trailer

Die Handlung von „Parasite“: Ein perfider Plan geht schief

Zu viele Worte darf man über „Parasite“ nicht verlieren, denn dann würde man unweigerlich die Handlung spoilern und Twists verraten. Und das wollen wir auf keinen Fall. Deshalb beschränken wir uns darauf, lediglich die grobe Rahmenhandlung kurz wiederzugeben:

Die Familie Kim ist arm und zu viert leben sie dichtgedrungen in einer ziemlich heruntergekommenen Kellerwohnung. Sie haben zwar kein Geld, scheinen sich aber an ihr einfaches Leben gewöhnt zu haben und wirken so weit auch glücklich. Doch dann bekommt Sohn Ki-woo von einem Freund die einmalige Chance, der Tochter der wohlhabenden Familie Park in ihrem beeindruckenden Haus Englischunterricht zu geben. Um den Job auch wirklich zu kriegen, fälscht er ein Unizeugnis und wird prompt eingestellt. Schnell lernt Ki-woo, dass Familie Park nicht nur sehr liebenswürdig, sondern auch ziemlich naiv ist. Aber die Bezahlung ist auch sehr gut und so entwickelt Ki-woo den perfiden Plan, seine ganze Familie als Angestellte der Familie Park ins Haus zu holen. Die Parks dürfen nur nichts davon erfahren und so verschleiern die Kims ihre Identität und verschweigen, dass sie eigentlich alle miteinander verwandt sind.

Anfangs scheint dieser Plan auch aufzugehen und die Kims führen ein gut bezahltes und luxuriöses Angestelltenleben im Haus der Familie Park. Doch durch einen blöden Zufall droht diese Blase bald zu platzen und der Traum vom neuen Leben ist in Gefahr. Doch die Kims wollen natürlich alles unternehmen, um ihre Lüge aufrecht zu halten. Unwissend, dass dadurch alles nur noch schlimmer wird…

„Parasite“ von Bong Joon Ho fängt als harmlose und unterhalsame Komödie an, entpuppt sich jedoch schon schnell als vielschichtiges Werk, das sich am Ende in eine packende Mischung aus Thriller und Drama verwandelt, die den Zuschauer voll in ihren Bann zieht und auch nach Filmende so schnell nicht mehr loslässt. Bong Joon Ho versteht es dabei gekonnt, auf Stereotypen zu verzichten und so gibt es bei „Parasite“ keine klassischen Guten, Bösen und Opfer. Stattdessen sind es viel mehr die Umstände, die die Protagonisten des Films dazu veranlassen, so zu handeln, wie sie es im Verlauf der 132 Minuten langen Geschichte tun. „Parasite“ ist eine bildgewaltige Charakterstudie, die von Zufällen sowie Ursachen und Auswirkungen beeeinflusst wird.

Die reiche Familie Park hat eine spontane Geburtstagsfeier für ihren Sohn Da-song organisiert
Die reiche Familie Park hat eine spontane Geburtstagsfeier für ihren Sohn Da-song organisiert

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