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Pop-Kultur Festival dieses Jahr zum fünften Mal in Berlin


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Auch 2019 bietet das Berliner Pop-Kultur Festival vielseitige und interessante Angebote zum Thema Kunst, Kultur und Gesellschaft: Vom 21.-23. August 2019 findet es wie auch in den vergangenen Jahren in der Kulturbrauerei auf der Schönhauser Allee statt. Sowohl viele deutsche Künstler und Musiker als auch internationale Acts werden auf der Bühne zu sehen sein.

Neben Konzerten werden auch Gespräche und Talk-Runden Teil des Programms sein. Themen umfassen beispielsweise „Hip-Hop-Hören aus feministischer Sicht„ und die eigene „Moral mit Blick auf den Fall Michael Jacksons.“ Ein weiteres Highlight des Festivalwochenendes ist beispielsweise die Buchvorstellung der Autobiografie von Stephen Morris, ehemaliger Schlagzeuger von Joy Division, dann New Order.

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Auch die „Pop-Kultur Commissioned Works“ werden vom 21.-23. August ausgestellt. Mit Hilfe des von Pop-Kultur eigens organisiertes Projekts können KünstlerInnen sich intensiv mit persönlichen Themen auseinandersetzen. Durch die Unterstützung des Festivals und die spätere Ausstellung im Rahmen der Veranstaltung müssen sie dabei nicht über die wirtschaftliche Verwertbarkeit ihrer Werke nachdenken und können sich daher mit höchst unterschiedlichen Bereichen und deren Darbietung auseinandersetzen.

Zum musikalischen Line-Up gehören dieses Jahr Namen wie Mykki Blanco, Anna Calvi oder Coco Rosie. Außerdem werden unter anderem Filmvorführungen über die Swans sowie eine von Gucci produzierte Dokumentation über die Acid-House-Bewegung im Vereinigten Königreich und das alljährliche „Pop-Kultur-Nachwuchs-Programm“ mit Workshops für aufstrebende KünstlerInnen Teil der abwechslungsreichen Veranstaltung sein. Weitere Infos sind auf der Website zu finden.


„Wenn die Nacht am tiefsten“: Mit Nikel Pallat auf der Ton-Steine-Scherben-Ausstellung

Auf dem Rondell des Bethanien, einem ehemaligen Diakonissen-Krankenhaus, befindet sich der Open-Air-Teil von „Wenn die Nacht am tiefsten“ — der Foto-Ausstellung der Browse Gallery, die ein halbes Jahrhundert Bandgeschichte um Ton Steine Scherben visualisiert. Auf dem Platz verbinden scherbenförmig angeordnete Banner Zeitgeschichte mit Fotografien der Band. Im Hintergrund ragen die Türme des Bethaniens auf, das eng mit dem Wirken der Band verwoben ist. Schließlich dreht sich die Hausbesetzungshymne schlechthin — der „Rauch-Haus-Song“ — um einen Teil des Gebäudes. Auch Szenen zu Rio Reisers Song  „König von Deutschland“ (1986) entstanden auf dem Mariannenplatz vor dem Bethanien. „Wenn die Nacht am tiefsten“:…
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