Highlight: Todesursache Freddie Mercury: Woran starb der Queen-Sänger?

Queen: Freddie Mercury schlief in einem Bett mit Barbara Valentin

Freddie Mercury und München – das ist eine (Liebes-)Geschichte für sich. Von 1979 bis 1985 war der Sänger von Queen mit seiner Band fast ständig zu Gast in der bayerischen Landeshauptstadt, nahm Platten im Studio „Musicland“ auf und feierte wilde Partys. Was immer noch kaum bekannt ist: In seiner ersten Zeit in München lebte er in einer 200-Quadratmeter-Wohnung von Schauspielerin Barbara Valentin (bekannt durch zahlreiche Fassbinder-Filme, 2002 in München verstorben).

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Eine Love Story entwickelte sich zwischen den Künstlern allerdings nicht, wie die inzwischen 49-jährige Tochter Valentins, Minki Reichardt, der „Bild“ in einem Interview erzählte: „Die beiden waren sehr innig miteinander, haben auch oft in einem Bett geschlafen, aber sie hatten keine sexuelle Beziehung. Freddie stand auf Männer, war unter anderem mit Winnie Kirchberger, dem Wirt des ‚Sebastianseck‘-Lokals zusammen.“

Keine Ahnung von Queen

Die Schauspielerin las Mercury damals in der Schwulenszene auf, wo sie sehr oft verkehrte und sich gut auskannte. Beide schlossen schnell Freundschaft. Von Queen hatte Valentin allerdings noch nie etwas gehört, wie ihre Tochter mitteilte.

Kooperation
Freddie Mercury 1984 mit Barbara Valentin (rechts sitzend) beim Dreh von „It’s a Hard Life“

Zeitweise war es in der Bleibe in der Maximilianstraße wie in einer Wohngemeinschaft, so Reichardt. Nur mit dem feinen Unterschied, dass der Sänger „meistens seine Entourage dabei“ hatte, „u.a. seinen Sekretär Peter ‚Phoebe‘ Freestone, seinen Bodyguard, seinen Koch…Die saßen dann alle bei meiner Mutter auf dem Bett. Der Koch arbeitete aber so gut wie umsonst, denn Mercury hatte selten Hunger. Valentins Tochter: Meine Mutter sagte immer: ‚Freddie isst wie ein Vögelchen!‘“

Freddie Mercury war sehr spendabel

Die 17-jährige Minki konnte mit Queen laut eigener Aussage wenig anfangen. Allerdings freute sie sich darüber, dass Freddie Mercury ihr Faible fürs Münchner Nachtleben großzügig unterstützte. Reichardt: „Damals bin ich angefangen abends auszugehen und habe natürlich – wie es Teenager machen – meine Mutter um Geld gefragt. Sie meinte dann zu Freddie: ‚Komm Freddie, gib ihr ein bisschen Geld.‘ Freddie kramte in seiner engen Jeans herum, zog irgendeinen Schein heraus und drückte ihn mir in die Hand. Das konnte ein 10-Mark-Schein oder ein 100-Mark-Schein sein. Freddie kannte sich überhaupt nicht mit D-Mark aus und Geld war ihm sowieso egal.“

Eine Queen-Biografin beklagte übrigens zuletzt, dass Barbara Valentin im im Freddie-Mercury-Biopic „Bohemian Rhapsody“ aus unerklärlichen Gründen fehlte. Überhaupt werde die Zeit Mercurys in München unbefriedigend ausgespart.

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