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Queen-Biografin wütet: Warum fehlt Barbara Valentin in „Bohemian Rhapsody“?


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Eine Queen-Biografin beklagt, dass im Freddie-Mercury-Biopic „Bohemian Rhapsody“ Barbara Valentin fehlt. Die österreichische Schauspielerin (1940-2002), bürgerlich Ursula Ledersteger, war eine enge Vertraute des Sängers, pflegte ihn bis zu seinem Tod durch Aids 1991.

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Im Film der Produzenten Brian May und Roger Taylor taucht Valentin, zu Beginn ihrer Karriere als „Busenwunder“ verspottet, später zu einer Fassbinder-Darstellerin geworden, nicht auf.

Freddie Mercury 1984 mit Barbara Valentin (rechts sitzend) beim Dreh von „It’s a Hard Life“

Die britische Autorin Lesley-Ann Jones, die 1997 „Freddie Mercury: The Definitive Biography“ vorlegte, kann die Entscheidung nicht nachvollziehen. Vor allem, weil „Bohemian Rhapsody“ den Fokus auf eine andere weibliche Figur lege, Mercurys Verlobte Mary Austin.

Jones sagt, dass Barbara Valentin eine weit wichtigere Frau im Leben des bisexuellen Sängers gewesen sei, unabhängig davon, dass Lieder wie „Love of My Life“ für Mary Austin geschrieben worden seien, die Frau, die er so oft hinterging.

Dem „Telegraph“ sagte Jones: „Mich stört, dass sie ‚die andere Frau‘ komplett außen vor gelassen haben.“ Mary Austin werde als „trauernde Witwe“ dargestellt, und es sei nicht nachvollziehbar, warum jemand wie Valentin, der so belebend war für Mercury, einfach unerwähnt blieb.

Queen: It’s a Hard Life:


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Die Österreicherin Valentin, auch als „deutsche Jayne Mansfield“ bezeichnet, gehörte nicht nur im München der 1980er-Jahre zu Mercurys Entourage, sie zählte auch zu den Eingeweihten, die der Musiker über seine HIV-Infektion in Kenntnis setzte. „Thank you for big tits and misconduct“ – „Vielen Dank für große Titten und schlechtes Benehmen“, dies war die Widmung für Valentin in den Credits seines Soloalbums „Mr. Bad Guy“ von 1985.

Mark and Colleen Hayward Redferns

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