Quentin Tarantino bekommt Erlaubnis für härtesten „Star Trek“-Film aller Zeiten


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Blut, Gewalt, Sex, Flüche: All das gab es bisher noch in keinem „Star Trek“-Film zu sehen. Wenn es um Quentin Tarantino geht, soll sich das in Zukunft ändern. Der Regisseur, der zuletzt angekündigt hat, nur noch wenige Filme zu drehen, soll laut „Deadline“ eine Idee für einen neuen Film der Sci-Fi-Reihe vorgestellt haben. Zugleich habe er das ausführende Studio, Paramount, und Produzent/Regisseur JJ Abrams davon überzeugt, dass zum ersten Mal in der Geschichte von „Star Trek“ für den Film ein R-Rating in den USA angestrebt wird.

In der Vergangenheit waren die meisten Filmstudios äußerst vorsichtig, was die Alterseinstufung ihrer Filme anging. Drohte ein R-Rating (was bedeutet, dass Jugendliche unter 17 Jahren nur in Begleitung Erwachsener Zutritt haben), wurde meist nachgebessert und lieber noch einmal umgeschnitten. So konnte man in der Regel auf ein größeres Publikum setzten. Ausnahmen waren aber zuletzt die erfolgreich angelaufenen Filme „Deadpool“ und „Logan“. Auch „Blade Runner 2049“ bekam ein R-Rating.

Führt Quentin Tarantino auch Regie?

Wie nun allerdings genau die Rolle aussieht, die Quentin Tarantino für den geplanten neuen „Star Trek“ einnimmt, ist derzeit noch unklar. Möglicherweise liefert er nur das Drehbuch, überlässt aber die Regie einem anderen Kollegen. Zur Zeit arbeitet der 54-Jährige an einem Film über Los Angeles im Jahr 1969, in dem es auch zu einem großen Teil um die mordende Manson Family geht. Angekündigt ist das sicher explizite Zeit- und Gesellschaftsporträt aber erst für 2019, so dass noch einige Zeit vergehen könnte, bis ein neuer „Star Trek“-Teil in die Kinos gebeamt wird.

Unterstützt werden könnte Tranatino für das „Star Trek“-Drehbuch laut „Deadline“ von Mark L. Smith („The Revenant“), Drew Pearce („Iron Man 3“) Lindsey Beer („Godzilla vs. Kong“)

https://www.rollingstone.de/tarantino-ranking-alle-filme-von-reservoir-dogs-bis-the-hateful-eight-941503/