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Quentin Tarantino: Tochter von Bruce Lee sauer – „er soll die Klappe halten“

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Dieses Zitat wird Quentin Tarantino noch lange nachhängen. Zumindest bei den Erben von Bruce Lee, also einem Helden des Actionkinos, der ganz offensichtlich eine Inspiration für die Filme des Regisseurs darstellt.

Auf einer Pressekonferenz in Moskau zu seinem neuen Film „Once Upon A Time In Hollywood“ sagte Tarantino, dass Bruce „ein ziemlich arroganter Kerl“ gewesen sei. Der Regisseur reagierte dabei auf Kritik von Bruce Lees Tochter Shannon, die ihren Vater in einer wichtigen Szene des Films nicht authentisch dargestellt sah.

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Wie „The Wrap“ berichtete, habe der 56-Jährige während der PK erklärt, er halte die Darstellung Lees für fair und sehr treffend. „Die Art, wie er geredet hat, ich habe den Großteil ja nicht einfach erfunden“, so Tarantino. „Ich habe ihn solche Dinge schon sagen hören. (…) Cliff ist ein fiktionaler Charakter. Wenn ich sage, er ist Bruce Lee im Kampf gewachsen, dann ist er Bruce Lee im Kampf gewachsen.“

Argumentiert Quentin Tarantino scheinheilig?

Gegenüber „Variety“ kommentierte Shannon Lee nun die Worte des ihrer Meinung nach unehrlichen Martial-Arts-Fans. Lee: „Er soll die Klappe halten. Das wäre wirklich schön. Oder er könnte sich entschuldigen oder er könnte sagen: ‚Ich weiß nicht wirklich, wie Bruce Lee war. Ich habe ihn gerade für meinen Film so erfunden. Aber das sollte nicht so ausgelegt werden, als handelte es sich wirklich um ihn.“

Shannon Lee mit einem Comic über ihren berühmten Vater Bruce Lee
Shannon Lee mit einem Comic über ihren berühmten Vater Bruce Lee

Sie fügte hinzu: „(Quentin Tarantino) konnte Bruce Lee so darstellen, wie er es wollte, und das tat er auch. Aber es ist ein wenig unaufrichtig, zu sagen: ‚Nun, so war er, aber das ist eben ein fiktiver Film, also mach dir keinen Kopf.“

„Once Upon A Time…In Hollywood“, seit Donnerstag (15. August), auch in den deutschen Kinos (eine Kritik lesen Sie HIER), ist Tarantinos vierter Film, der in Nordamerika bereits über 100 Millionen US-Dollar einnahm.

Albert L. Ortega Getty Images


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