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Ali Eskandarian Die goldenen Jahre

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Ali Eskandarian wurde 2013 Opfer eines Amoklaufs, der seinen Freunden von der iranischen Underground-Band The Yellow Dogs galt. Kurz vor seinem Tod hatte der Musiker einen Roman geschrieben, der, als das Buch ein halbes Jahr nach seinem Tod erschienen war, den englischen „Guardian“ zu der Titelzeile „The Iranian Kerouac“ inspirierte. Der Ali, der in diesem Roman in schönster kreativer Armut aus seinem Leben erzählt, bewohnt gemeinsam mit einigen jüngeren Musikern („the kids“) ein Loft mitten in New York, das hedonistisches Zentrum seiner Eroberungszüge, aber auch Refugium für den existenzialistischen Immigranten ist.

Er habe „ein richtig gutes Herz“, schreibt Ali im Roman. Es wird darin zwar mehrfach gebrochen und in unzähligen durchzechten (Sex-)Nächten von so ziemlich jeder Droge malträtiert, aber es schlägt laut und heftig. Es gibt den „goldenen Jahren“ den Beat vor. Eskandarians Kunst ist die des lebenshungrigen Savoir- vivre. „Das Licht wartet nicht am Ende des Tunnels, es ist immer und überall.“ Vor allem in diesem fulminanten Künstlerjournal.

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