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Marcin Podolec Fugazi Music Club

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Foto: Egmont Graphic Novel

Fugazi ist das Akronym einer Slangformulierung aus dem Vietnamkrieg und steht für „Fucked up, got ambushed, zipped in“. Fucked-up sind die Betreiber des gleichnamigen Musikcafés in Warschau eigentlich immer. Als es „wegen mangelnder Kultur“ geschlossen werden soll, organisieren sie 1992 ein 21-tägiges Protestkonzert, das das ehemalige Café zum beliebtesten Club Polens macht. Bekannte Bands wie Paradise Lost, Acid Drinkers, Dzem und Kult treten hier auf. Das Fugazi wird nach der Öffnung der Grenze zum kapitalistischen Westen Anziehungspunkt für die polnische Jugend, die sich infolge der jahrzehntelangen Abschottung des Ostblocks nach der Rockmusik des ehemaligen Klassenfeindes verzehrt. Und so wird der Club Heimat und Schlafplatz für Gestrandete, Spielwiese freier Liebe, Umschlagplatz für Drogen und gerät ins Interesse der Warschauer Mafia. Marcin Podolecs unaufgeregter Stil erinnert an den des Franzosen Bastien Vivès und passt gut zur spannend erzählten, wahren Geschichte. Die im Anhang gezeigten Fotos vermitteln eindrucksvoll die damalige Stimmung. (Egmont, 22,99 Euro)

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