„Vielleicht sterbe ich …“ – The Cure beenden Konzert vorzeitig (Smith scherzt!)
Keine Sorge! Robert Smith hat nur gescherzt! Aber wegen einer überfluteten Bühne mussten The Cure ihr Konzert vorzeitig beenden.
Schrecksekunde bei The Cure! „The cables aren’t working because our stage is flooded and we’re about to get electrocuted and die here any second“, sagte Robert Smith beim Auftritt von The Cure in Gdynia, Polen, am Freitag (03. Juli).
„But on the other hand, you’ll be able to say ‘hey, I was there then, but it was totally fucked up.’ Either way, this has to be the last song: Boys Don’t Cry!“ Und dann lacht Smith.
Auf Deutsch: „Die Kabel funktionieren nicht, weil unsere Bühne überflutet ist und wir gleich einen Stromschlag bekommen und hier jede Sekunde sterben werden. Aber andererseits wirst du sagen können: ‚Hey, ich war damals dabei, aber es war total im Arsch.‘ So oder so muss das jetzt der letzte Song sein: ‚Boys Don’t Cry‘!“
Europäisches Wetter macht auch vor The Cure nicht Halt
Das sehr wechselhafte europäische Wetter hat also auch vor The Cure nicht Halt gemacht. Großen Grund zur Beschwerde dürften die polnischen Fans allerdings nicht haben. Robert Smith und Kollegen mussten am Ende lediglich auf zwei ihrer Songs des Abends verzichten – „Close To Me“ und „Why Can’t I Be You?“ – und kamen mit 26 Songs dennoch fast auf ihr Normalmaß bei Festivalkonzerten.
“The cables aren’t working because our stage is flooded and we’re about to get electrocuted and die here any second.
But on the other hand, you’ll be able to say „hey, I was there then, but it was totally fucked up.“ pic.twitter.com/aM0bX54Sai— Cureation (@cureation) July 4, 2026
Drei Konzerte in der Berliner Wuhlheide
Vom 10. Juli bis 12. Juli treten The Cure auch in Deutschland auf. ROLLING STONE präsentiert die drei Konzerte in der Berliner Wuhlheide, bei denen Eden Gallup, der Sohn des Bassisten Simon Gallup, die Nachfolge des im vergangenen Jahr verstorbenen Keyboarders und Gitarristen Perry Bamonte geben wird.
Wir berichteten zuletzt:
The Cure haben den Grammy für die beste Alternative Music Performance für „Alone“ gewonnen. Die Single stammt aus ihrem gefeierten Album „Songs Of A Lost World“, das auch als bestes Alternative Album ausgezeichnet wurde.
Die Briten setzten sich dabei gegen Bon Iver („Everything Is Peaceful Love“), Hayley Williams („Parachute“), Turnstile („Seein’ Stars“) und Wet Leg („Mangetout“) durch.
Noch nie zuvor in ihrer 50 Jahre währenden Karriere bekamen The Cure auch nur einen Grammy – und nun an einem Abend gleich zwei. Zuvor gab es für die legendäre Band nur zwei Nominierungen – für „Wish“ (1992) und „Bloodflowers“ (2001).
The Cure dankbar für erste Grammys
„Simon, Jason, Roger, Reeves und ich möchten den Grammys für diese wunderbare Auszeichnung danken“, schrieb Sänger Robert Smith in einer Erklärung, die auf der Bühne verlesen wurde, dann auch stolz. „Wir fühlen uns sehr geehrt, diesen Preis zu erhalten. Wir möchten auch allen danken, die an der Entstehung unserer Single ‚Songs of a Lost World‘ mitgewirkt haben.“
Die Grammys wurden am Sonntag (01. Februar) in Los Angeles in insgesamt 96 Kategorien verliehen. Zu den großen Gewinnern zählen Kendrick Lamar mit fünf Trophäen, Bad Bunny (unter anderem Bestes Album), Billie Eilish (Bester Song) und Lady Gaga (unter anderem Bestes Pop-Vocal-Album).