Roger Waters spielt die große Pink-Floyd-Nummer bei „Colbert“


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Wie fast alle Bands und Musiker weltweit musste Roger Waters 2020 aufgrund der Corona-Pandemie eine Tour ausfallen lassen. Nachdem nun Konzerte wieder möglich sind, holt der Musiker seine „This Is Not A Drill“-Konzertreise nach und macht dafür auch kräftig Werbung.

Mit dazu gehörte ein Auftritt in der „Late Show With Stephen Colbert“ am Dienstag (21. Juni), der zu einer nostalgischen Erinnerung an Pink Floyds „The Wall“ wurde.

Der ehemalige Frontmann der Band spielte mit seiner Tour-Formation, einem Pianisten und einigen Backgroundsängern ein Medley mit Songs aus dem Konzeptalbum von 1979. Mit dabei waren „The Happiest Days Of Our Lives“, „Another Brick In The Wall, Part 2“ und „Another Brick In The Wall, Part 3“.

Auf Farewell-Tour (Waters über sich und die Konzerte: „Es könnte das letzte ‚Hurra‘ dieses Mannes werden“) werden zahlreiche weitere Tracks aus der „goldenen Phase“ von Pink Floyd zu hören sein, wie Roger Waters in einer Mitteilung zu erkennen gab.

Roger Waters und seine Dystopien

Natürlich entspricht der narrative Leitfaden der Songs, ohne den es bei waters ja mindestens seit seiner Solo-Karriere mindestens genauso geht wie um die richtigen Töne, einer kulturpessimistischen Vision. „Es ist eine atemberaubende Anklage gegen die Unternehmensdystopie, in der wir alle ums Überleben kämpfen, und ein Aufruf zum Handeln, um unseren kostbaren und prekären Planeten lieben zu lernen und zu bewahren, so der 78-Jährige.

Bis Oktober spielt Roger Waters seine „This Is Not A Drill“ ausschließlich in Nord-Amerika und in Mexiko. Deutschland-Termine sind bislang nicht geplant.