ROLLING STONE-Ausgabe 07/2019 MIT EXKLUSIVER PHIL COLLINS 7-INCH SINGLE

Slipknot-Sänger Corey Taylor: „Ihr wollt einen Bösewicht, ihr bekommt einen verdammten Bösewicht“

Slipknot-Sänger Corey Taylor äußerte sich zum bevorstehenden Album „We Are Not Your Kind“ und seiner zugewiesenen Rolle darin: „Alles klar, ihr wollt einen Bösewicht, ihr bekommt einen verdammten Bösewicht“.

Im Interview mit „Heavy Metal Hill“ wurde Taylor nach der Richtung der neuen Slipknot-Platte gefragt: „Sie ist wirklich dunkel. Die Musik liegt zwischen Iowa und Vol. 3, sie ist experimentell, aber schwer wie die Hölle. Sie ist aggressiv, hat aber tonnenweise Melodien. Ich denke, die Leute werden es wirklich mögen.“

„We Are Not Your Kind“ von Slipknot hier vorbestellen

Taylor fügte hinzu: „Die verrückte Sache, die ich in den letzten Jahren bemerkt habe ist, dass ich eine Veränderung in der Art und Weise gesehen habe, wie die Leute mich ansehen. Ich dachte, eine Meinung zu haben, sei etwas, das cool war, und jetzt werde ich zu einem Meme. Ich habe das Gefühl, dass jeder anfängt, sich gegen mich zu wenden, also nutze ich das zu meinem Vorteil.

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Slipknot 2019

Dann denke ich mir: In Ordnung, ihr wollt einen Bösewicht, ich gebe euch einen verdammten Bösewicht. An diesem Punkt bin ich in meinem Leben angelangt, ohne mich darum zu kümmern. Ich sage im Grunde genommen, dass ihr mich nicht mögen müsst, aber ihr werdet mich trotzdem lieben.“

Slipknots neues Album „We Are Not Your Kind“ erscheint am 9. August. Die Band spielt ab Juni eine Europatournee und im Sommer die „Knotfest Roadshow“ mit Volbeat, Gojira und Behemoth in Nordamerika.

Sehen Sie hier Slipknot mit „Unsainted“ und „All Out Life“ aus ihrem neuen Album „We Are Not Your Kind“ bei „Jimmy Kimmel Live“.

Alexandria Crahan-Conway

Rock am Ring 2019 – der Sonntag: Die besten Live-Momente von Slipknot und Co. hier sehen

Besser hätten es sich die Veranstalter von Rock am Ring (fast) gar nicht ausmalen können: Bis auf das stürmische Wetter zu Beginn verlief das Festival nach Plan und vor allem friedlich – für eine Ausmaße, die einer Großstadt mit 100.000 Einwohnern gleichkommen, eigentlich immer wieder erstaunlich. Die Polizei vermeldete am Sonntagnachmittag, dass es unter den 85.000 Zuschauern lediglich zwölf Mal zu Körperverletzungen gekommen sei und klauende Banden seien dieses Jahr ferngeblieben. Ein Eindruck, der sich auf dem Festival-Gelände immer wieder durch ausgelassene Stimmung und kollegiale Gesten unter den Fans bestätigte. Sogar die „scheiß Tribüne“ verbündete sich ab und an mit…
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