Highlight: Kritik „The Walking Dead“-Ende: So grandios ist das Finale

Staffel 8 von „The Walking Dead“ wird „Fernseher zum Explodieren bringen“

Achtung, dieser Beitrag enthält Spoiler zur siebten Staffel von „The Walking Dead“.

Auch wenn uns das Finale der siebten Staffel wieder etwas versöhnlich gestimmt hat: Die Zombie-Serie „The Walking Dead“ verliert immer mehr an Fahrt und dümpelt nur noch vor sich hin. Und auch die Quoten sind schon längst nicht mehr das, was sie einst waren. Doch offenbar scheinen die Probleme inzwischen auch zu den Showrunnern durchgedrungen zu sein und so verspricht Scott Gimple, dass mit Staffel 8 alles besser wird.

„Größer und heftiger“

So verrät Gimple in der Talkshow „The Talking Dead“ einige Details zur kommenden Staffel, die ab Oktober 2017 ausgestrahlt wird. So sei man sich der Probleme und Längen bewusst, die achte Staffel soll daher straffer sein und wieder an Fahrt gewinnen:

„Es wird größer und heftiger. Die ersten vier Folgen werden die Zuschauer verrückt machen und ihre Fernseher zum Explodieren bringen.“

Die achte Staffel wird lose auf Volume 20 der Comic-Reihe („All Out War“) basieren, und laut Gimple wird sich das unter anderem in der Erzählweise der einzelnen Episoden widerspiegeln:

„Es wird anders. Sie werden sich nicht mehr jedes Wochenende in Alexandria treffen, es wird Twists und Wendungen geben, sowohl in kleiner als auch großer Form. Die Story wird eine ganz andere Eigendynamik entwickeln. Die einzelnen Parteien leben in einem öffentlichen Konflikt und jetzt, wo die Karten auf dem Tisch liegen, ändert sich auch die Erzählweise. Alles wird energievoller und schneller, denn das ist es, wohin sich die Geschichte bewegt. Der Inhalt wird definitiv die Form bestimmen.“

Auch politisch soll es werden

In einem Interview mit „Variety“ verrät Gimple außerdem, dass der Konflikt der einzelnen Parteien deutlich politischer werden soll:

„Es ist nicht mehr nur ihre kleine Ecke. Es ist auch das Königreich und die Bergspitze. Der Governor wollte einfach nur alle töten. Negan würde sich aber freuen, wenn alle leben und für ihn arbeiten. Es gibt eine sehr einfache politische Idee hier. Sie wollen in einer gerechten Welt leben und nicht in der von Negan. Für mich fühlt sich das so an, als ob die Zivilisation in Gefahr ist. Es gibt diese neue Zivilisation, die sie aufbauen wollen, anstatt einem Tyrannen zu dienen.“


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