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„Star Wars“: 2020 soll ein weiteres Spin-Off in die Kinos kommen

Im Dezember 2015 kam „Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht“ in die Kinos und löste einen neuen Hype aus, der ungebremst ist. Der Film bildete nicht nur den Auftakt einer neuen Trilogie, er war auch die Geburtsstunde eines neuen „Star Wars“-Universums unter der Führung von Disney. Neben den regulären Episoden sollen auch Spin-Off-Teile, sogenannte Anthology-Filme, ins Kino kommen – und Pläne für einen drittes Werk hat Disney nun im Rahmen einer Investor-Versammlung offen gelegt.

Den Anfang der Anthology-Reihe macht „Rogue One: A Star Wars Story“ am 15. Dezember 2016. Der Film ist zeitlich zwischen „Episode III: Die Rache der Sith“ und „Episode IV: Eine neue Hoffnung“ angesiedelt und handelt von einer Gruppe Rebellen, die die Pläne des Todessterns stehlen wollen. 2017 kommt dann „Star Wars: Episode VIII“ ins Kino und für 2018 befindet sich bereits ein Spin-Off-Film über den jungen Han Solo in Entwicklung, der Schmuggler wird von Alden Ehrenreich verkörpert. „Episode IX“ folgt dann 2019 und ein Jahr darauf, also 2020, soll ein dritter Anthology-Film in die Kinos kommen.

Dies hat Bob Iger, Vorsitzender und CEO der Walt Disney Company, in einem Gespräch mit Investoren verraten. Es wurde auch schon ein Autor eingestellt, der an der Story des dritten Spin-Offs arbeitet, so Iger. Außerdem gibt er einen Ausblick auf „Rogue One“:

Kooperation

„Wir lieben, was wir bisher gesehen haben und das Interesse ist hoch“, da ist sich Bob Iger sicher. „Rogue One“ bricht aber auch mit alten Traditionen, da „es nicht ordentlich in die Skywalker-Saga“ passe. Aus diesem Grund geht Iger auch davon aus, dass „Rogue One“ nicht den finanziellen Erfolg von „Das Erwachen der Macht“ wiederholen wird.

Zuletzt machte „Rogue One: A Star Wars Story“ auf sich aufmerksam, als im Juni 2016 bekannt wurde, dass es heftige Nachdrehs geben sollte und dass fast die Hälfte des Films im Juli 2016 neu gedreht wurde. Disney hat zwar versucht, die Situation herunterzuspielen und verkündet, dass Nachdrehs von Anfang an Teil des Plans waren, der Umfang der Drehs sorgte aber dennoch für Verwunderung.

Fast die Hälfte von „Rogue One: A Star Wars Story“ muss neu gedreht werden


Dieser Mann erklärt uns das Horror-Kino (und unsere psychischen Abgründe)

„Ich habe einen Großteil meiner Jugend im Kino verbracht und vor dem Fernseher“, erzählt der Filmwissenschaftler Marcus Stigl­egger. Der 47-Jährige macht trotzdem nie den Eindruck eines Filmnerds. Er ist erklärter Fan. Aber eben die seltene Art von Fan, die das Fan-Sein nicht vom klaren Blick abhält und nicht zu kritikloser Verehrung verführt. Stiglegger lehrt in Berlin und oft auch an anderen Universitäten. Gerade hat er sein Buch „Grenzüberschreitungen“ (Martin-Schmitz-Verlag, 17,80 ­Euro) veröffentlicht, in dem er „Exkursionen in den Abgrund der Filmgeschichte“ unternimmt, vor allem ins Horrorkino. Dieses interpretiert er konsequent im Wechselverhältnis zu den kulturellen und politischen Rahmenbedingungen seiner Entstehungszeit. „Vereinfacht…
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