Sex-Szenen? Sydney Sweeney: „Man nennt das Schauspielerei!“
Die freizügigen Auftritte von Sydney Sweeney bei „Euphoria“ schlagen hohe Wellen. Nun kam heraus, dass die Schauspielerin sogar darauf bestand, sie nicht zu entschärfen.
Es kann sein, dass viele Menschen erst jetzt darauf aufmerksam wurden, dass Sydney Sweeney einer der Stars in der HBO-Serie „Euphoria“ ist. Kein Wunder, liegen zwischen der 2. und der 3. Staffel doch mehrere Jahre. Die Schauspielerin wurde mit der drastischen Jugendserie bekannt, inzwischen ist sie ein Hollywood-Phänomen mit Schlagweite. Was sie tut, landet sofort im Netz.
Nun wurde bekannt, dass die Macher der Reihe überlegten, zahlreiche freizügige Szenen, die mit der 28-Jährigen gedreht wurden, herauszustreichen. Doch Sweeney weigerte sich und verlangte laut Serien Erfinder Sam Levinson, dass nichts zensiert werden sollte.
In den neuen Folgen verdient die von der Schauspielerin dargestellte Figur Cassie ihr Geld mit Content auf OnlyFans. Natürlich werden Aufnahmen für das Portal auch explizit gezeigt. Sweeney ist dabei mehrfach nackt, einmal sogar in einem Hundekostüm zu sehen.
Das Leben eines OnlyFans-Models ist nun mal freizügig
Levinson im „Popcast“ der „New York Times“: „Ich redete mit ihr: ,Vielleicht gibt es die Möglichkeit, bestimmte Dinge nicht zu tun?‘ Sie schaute mich an und meinte: ,Meinst du das jetzt ernst? Ich spiele eine OnlyFans-Model. Du willst da das aussparen?‘ Und ich sagte: ,Ja, okay, guter Punkt.‘“
Der Showrunner bestätigte, dass Sweeney außergewöhnlich professionell am Set arbeite und mit „großer Flexibilität bei der Performance“ an ihre Aufgabe herangehe. Die Nackt-Szenen mit der Mimin, in der sie auch hüllenlos mit einer Würgeschlange posiert, seien nicht immer so ernst gemeint, wie sie von vielen aufgenommen wurden, so Levinson. „Da steckt eine gewisse Absurdität drin, die einfach Spaß macht.“
Der Produzent musste sich dennoch einiges zur neuen und letzten Staffel von „Euphoria“ anhören. Viele Fans empfanden die Entwicklung der Geschichte als reißerisch und vermuteten, dass einige der Hauptdarsteller:innen zu bestimmten Handlungen gezwungen wurden. Ein Vorwurf, den Levinson nicht auf sich sitzen lassen will. Im „Popcast“-Gespräch stellte er klar, dass sich alle Beteiligten sicher gefühlt hätten – und am Set auch konnten: „So bekommt man eine großartige Performance. Das funktioniert nicht, wenn es irgendeine Spannung gibt, weil dadurch Emotionen blockiert werden. Das habe ich schon aus meiner Zeit im Schauspielstudium gelernt.“
Sydney Sweeney amüsierte sich zuletzt offen auf Instagram über die Diskussionen rund um ihre Splitternackt-Sequenzen bei „Euphoria“. Sie stellte zahlreiche Bilder von den Dreharbeiten rein, die sie und andere mit Spaß bei der Arbeit zeigen. Zugleich ist zu sehen, welche Vorkehrungen getroffen wurden, damit die Situation für die Schauspielerin nicht zu intim wurde. Dazu schrieb Sweeney teils stolz, teils sarkastisch: „Das nennt man Schauspielerei.“
Das sieht Art-Pop-Sängerin Rosalía übrigens genauso. Sie kommentierte unter dem Instagram-Post: „Deine 👰♀️🪜💧-Szene war einfach fantastisch.“