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Trump-Beraterin Kellyanne Conway blamiert sich mit Stand-Up-Comedy

Im Netz kursiert ein Video, in dem sich Trumps Beraterin Kellyanne Conway als Stand-up-Komödiantin versucht. Peinlich für sie, aber wahres Internetgold.

Es schmerzt. Sehr sogar. Eine Frau, geschmückt mit einer Federboa, versucht erst witzig zu sein und dann auch noch zu singen. Der Erfolg: zweifelhaft. So geschehen nicht etwa bei Bohlens „Deutschland sucht den Superstar“ und auch nicht im australischen Dschungel.

Die Aufnahmen stammen aus dem Jahr 1998: Sie zeigen, wie sich Kellyanne Conway nicht an „alternativen Fakten“, sondern an Witzen entlanghangelt. Für „D.C.’s Funniest Celebrity Event“ gibt sie elf Minuten lang die Stand-up-Komödiantin. Die Gäste bei der Wohltätigkeitsveranstaltung: Politiker und Medienschaffende aus Washington.

Nicht witzig: Kellyanne Conway nimmt den eigenen Berufsstand auf die Schippe

Damals war ihr Nachname noch Fitzpatrick und ihre Brötchen verdiente sie als Meinungsforscherin. Wie das Video zeigt, sind die Witze trotz des gebrochenen Beins eher zum Davonlaufen: Seitenhiebe auf Politiker oder die Federboa-Performance zum Song „The Pundette Blues“ sind heute, knapp 20 Jahre später, ein wahrer Scahtz.

Denn: „Pundettes“ sind junge Politikexpertinnen, zu denen Conway damals selbst gehörte. „Jemand, der ins Fernsehen geht, und dort immer wieder und immer wieder und immer wieder,… das selbe sagt… aber niemals zweimal das selbe Outfit trägt,“ heißt es in dem Song.

Die Frau der „alternativen Fakten“

Kellyanne Conway war zuletzt in die Schlagzeilen geraten, weil sie Aussagen von Trumps neuen Pressesprecher Sean Spicer zu den Zuschauerzahlen bei dessen Amtseinführung als „alternative Fakten“ verteidigt hatte. Spicer hatte das Publikum bei der Inauguration des neuen US-Präsidenten als „das größte, das es jemals gegeben hat“ bezeichnet – obwohl veröffentlichte Fotos eher das Gegenteil vermuten lassen würden.

#alternativefact: Courtney Love hat Spaß mit „alternativen Fakten“


Im Video: Trump beleidigt „kleinen Bruce Springsteen“, Beyoncé und Jay-Z in weniger als zehn Sekunden

Bei einer Wahlkampfkundgebung in Minneapolis am Donnerstagabend beleidigte Präsident Trump nicht nur das Prince, indem er „Purple Rain“ spielte, obwohl er letztes Jahr gesagt hatte, dies nicht zu tun, sondern holte auch gegen Bruce Springsteen, Beyonce und Jay-Z für ihre Leistungen zur Unterstützung von Hillary Clintons Präsidentschaftskampagne im Jahr 2016 aus – in weniger als zehn Sekunden. Trump: „Brauchte auch den kleinen Bruce Springsteen nicht“ Der Präsident reagierte auf das jüngst erhobene Amtsenthebungsverfahren, wie er es normalerweise tut: Mit einer Reihe von Beleidigungen. Er sprach von den vielen Menschen, die bei seinen Versammlungen im Oktober 2016 anwesend waren und sagte:…
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