U2: „Songs Of Experience“ stürmt auf Platz eins der US-Charts

U2: „Songs Of Experience“ stürmt auf Platz eins der US-Charts

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Lange mussten Fans auf „Songs Of Experience“ warten. Eigentlich war das Album schon vor vielen Monaten angekündigt. Doch der längst berüchtigte Perfektionismus der Iren und die Tatsache, dass Donald Trump US-Präsident wurde, ließen das Projekt einfach nicht so schnell fertig werden.

Seit 01. Dezember liegt die Platte nun in den Läden (oder kann gestreamt werden) – und sie wird in den USA erneut Platz eins der Billboard Top 200 erreichen. Das meldete „Billboard“ als Vorausmeldung am Mittwoch (06. Dezember). Die kommende Liste veröffentlicht die Musikseite offiziell am 10. Dezember. Mit insgesamt 170.000 verkauften Einheiten, darunter auch Downloads, können sich U2 mit „Songs Of Experience“ – ungeachtet der gemischten Kritiken – zum achten Mal auf Rang eins der US-Charts festsetzen.

„Songs Of Experience“: U2 zum achten Mal auf Platz eins der Charts

Der Vorgänger und quasi das Begleitalbum , „Songs Of Innocence“, schaffte dieses Kunststück nicht, landete 2014 nach seiner offiziellen Veröffentlichung nur auf Position neun der Billboard Top 200. Grund dafür war sicher, dass die Band ihre LP zunächst gratis über Apple Music verteilen lassen hatte. U2 wurden dafür vom Technikriesen aus Cupertino allerdings fürstlich entlohnt.

Mit „No Line On The Horizon“ gelang U2 zuletzt 2009 der Sprung an die Spitze der Billboard-Liste. Zum Vergleich: Die Platte setzte in nur einer Woche 484.000 Einheiten ab, also fast das Dreifache von „Songs Of Experience“. Zusätzlich zu den beiden LPs gelang der Band auch mit „How To Dismantle An Atomic Bomb“ (2004), „Pop“ (1997), „Zooropa“ (1993), „Achtung Baby“ (1991), „Rattle And Hum“ (1988) sowie „The Joshua Tree“ (1987) eine Nummer-eins-Platzierung.

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Nach fünf Songs und 20 Minuten war Schluss: U2 mussten ihr zweites Konzert des Europa-Auftakts ihrer „Experience and Innocence“-Tour gegen 21 Uhr abbrechen. Bonos Stimme verschwand – und kehrte nicht wieder. Auch nicht nach einer Pause von fast einer Stunde, bei der der Musiker backstage versuchte, seine Stimmbänder in den Griff zu kriegen. „Ich habe leider keine guten Nachrichten“, sagte dann der Hallensprecher der Mercedes-Benz-Arena. Er bat ausdrücklich darum, die Tickets aufzuheben – denn es werde nach einer Lösung gesucht, an deren Ende hoffentlich nicht die Rückgabe der Konzertkarten, sondern ein Ersatztermin von U2 stehe. Aber erstmal: ab nach Hause!…
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