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US-Presse verwirrt: Helene Fischer mit gleichem Album Chartkönigin wie schon 2017

Zum fünften Mal binnen sechs Jahren setzt sich Helene Fischer als bestverkaufende Künstlerin ab. Laut der Analyse des Marktforschungsunternehmens GfK Entertainment für den Bundesverband für Musikindustrie verkaufte die Sängerin mit ihrem selbstbetitelten Album bereits das zweite Jahr in Folge die meisten Platten in Deutschland. Der Longplayer befindet sich seit 82 Wochen in den offiziellen deutschen Charts, davon 54 in den Top 10.

Was hierzulande nur wenige wundern wird, verwirrt die amerikanische Musikpresse. Das US-Magazin „Billboard“ zeigte sich irritiert über Fischers einzigartigen Erfolg. Bereits mit dem Einzug des Schlagerstars in die Forbes-Liste der bestverdienenden weiblichen Künstlerinnen fragten allerlei Medien, wer Helene Fischer überhaupt sei.

Und nun merkt „Billboard“ an, dass Fischer mit demselben Album – „Helene Fischer“ – sowohl 2017 als auch 2018 den Jahrespitzenplatz erobert hat.

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Erfolg wie Helene Fischer – in den USA unmöglich?

Helene Fischer live im TV
Inzwischen wieder fit: Helene Fischer

Dabei ist es nicht so ungewöhnlich, mit einem Album, das im Vorjahr erschienen ist, im Jahr darauf kommerziell durchzustarten. So belegt Taylor Swift mit ihrem im November 2017 erschienen Album „Reputation“ den ersten Platz der diesjährigen „Billboard“-Jahrescharts. Kendrick Lamars „DAMN.“, das letztes Jahr die Spitze der kommerziellen Charts einnahm, rutschte 2018 auf den 13. Platz ab.

Weiterhin merkt „Billboard“ die Entwicklung in Deutschland an, dass die Universal Music Group die diesjährige Musiklandschaft dominiert hat – das Majorlabel konnte die ersten drei Plätze der Album-Jahrescharts mit Werken von Fischer, Bonez MC & RAF Camora sowie Gzuz gewinnen. Zudem sei bemerkenswert, dass ein Fünftel der Jahresliste von deutschsprachigen HipHop-Künstlern eingenommen wurde. Doch auch wenn Deutschrap in diesem Jahr nochmals an Relevanz in der deutschen Musikindustrie dazugewonnen hat, bleibt das Phänomen Helene Fischer unschlagbar.

Isa Foltin WireImage
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