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Verlorenes „Beatles“-Material von 1965 in einem Brotkasten gefunden

Während der Räumung eines Hauses in Wales wurden in einem Brotkasten angeblich verlorene Beatles-Aufnahmen gefunden. Es handele sich unter anderem um einen Film, der zeigt, wie die vier Musiker in 1965 in Cardiff interviewt werden.

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Paul Fairweather von „Omega Auctions“ beschrieb die einzelnen Discs als „großen Fund“ und bewertete einzelne Aufnahmen mit 10.000 britischen Pfund.

Aufnahmen zeigen John Lennons „God“ in früher, akustischer Version

Das Filmmaterial zeigt, wie John, Paul, George und Ringo herumscherzen, kurz bevor sie ein Cover von Irving Berlins „There’s No Business Like Show Business“ spielen. „Alle vier Beatles sind in guter Form, lachend und scherzend, während der Interviewer stets versucht, ernst zu bleiben“, erklärte Fairweather zu den Bändern. „Die Ton- und Bildqualität ist fantastisch. Ich denke, dass das Material seit 1965 nicht mehr gesehen wurde.“

Diese 1965er-Aufnahme ist nicht die einzige unlängst neu entdeckte der Fab Four. In weiteren, diesmal aus dem Jahr 1967, sprechen die Beatles über den indischen Guru Maharishi Mahesh Yogi und welchen Einfluss seine Lehren auf sie hatten. John Lennon dazu: „Es ist zwar kein Kult für uns, doch würden wir es nicht ernst nehmen, wären wir vielleicht nicht hier.“

Eine dritte Aufnahme, die ebenfalls auf 10.000 britische Pfund geschätzt wird, zeigt Lennon bei einer akustischen Version von „God“. Ein Solo-Song, den er nach den Beatles veröffentlicht hat.

Andere neu entdeckte Tonaufnahmen enthüllen, dass die Band bereits Gespräche über ein weiteres Album nach „Abbey Road“ von 1969 führten. In dem Audio-Mitschnitt hört man auch das angespannte Verhältnis zwischen den Beatles während ihrer letzten Zeit heraus. Paul McCartney: „Ich dachte bis zu diesem Album, dass Georges Songs nicht so gut waren“. Später erwidert Harrison: „Das ist eine Frage des Geschmacks. Auf der ganzen Linie haben die Leute meine Songs gemocht.“

Das letzte Album der Band feierte letzten Monat sein 50-jähriges Jubiläum und wurde mit der Veröffentlichung einer luxuriösen Neuauflage gewürdigt, die auch Titelthema des aktuellen ROLLING STONE ist.

John Downing Getty Images

Ringo Starr bestätigt: „Abbey Road“ sollte nicht letztes Beatles-Album sein

„So it was not the end - because in the end the love you take is equal to the love you make“ (Es war also nicht das Ende - denn am Ende ist die Liebe, die du nimmst, gleich der Liebe, die du gibst) - mit diesen esoterischen Worten deutete Ringo Starr an, dass „Abbey Road“ ganz gewiss nicht den Endpunkt für die Beatles darstellen sollte. Tatsächlich war das Album aber der offizielle Schwanengesang der Fab Four, danach gingen die Musiker eigene Wege. Bis zuletzt wurde immer wieder angenommen, dass die Band mit der Gewissheit ins Studio ging, dass es…
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