Highlight: Mit diesen Effektpedalen lässt sich der Sound großer Gitarristen rekreieren

Was macht eigentlich Meg White? Eine Vermisstenanzeige

Meg White hat der Musikwelt 2009 so schnell den Rücken gekehrt, wie sie sie seit 1997 mit den White Stripes im Sturm erobert hat.

Eine kleine Nachricht, die 2009 für Aufsehen sorgte und einen radikalen Rückzug begründete: „Meg White is suffering from acute anxiety and is unable to travel at this time.“

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Eine Künstlerin, die ehrlich mit ihrer Erkrankung umgeht, die nicht weiter machen kann, nicht weiter machen will.

2011 folgte dann das wohl endgültige Aus für das einst verbandelte Duo, das immer mehr zu bieten hatte, als nur Blues-Klassiker im Lo-Fi-Gewand wiederzubeleben. Die White Stripes hatten ein unbestechliches musikalisches und ästhetisches Konzept und die Schlagwirkung ihrer Musik lässt sich eben auch aus dem Kontrast zwischen extrovertiertem Gitarrenspiel und radikal introvertiertem Schlagzeugklang ausmachen.

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Jack wurde ohne seine Meg zwar filigraner, aber nie besser. Die Alben der White Stripes gewinnen mit jedem Jahr nur noch mehr an Kraft und Souveränität.

Natürlich ist es feine Rock-Ironie: Die sehr leise, nach eigenen Angaben auch sehr schüchterne Meg White spielte so laut Schlagzeug wie keine andere Frau – und im übrigen auch kein anderer Mann in der jüngeren Geschichte des Rock’n’Roll.

Dennoch muss Meg White bis heute erniedrigende Kommentare über ihr angeblich simples, bissloses, unspektakuläres Spiel an den Drums ertragen. Als wäre der Minimalismus ihrer Schläge, ihres unkompliziert herausgetrommelten Rhythmus‘ nicht unverkennbarer Teil des White-Stripes-Konzepts.

Aber genau das ist es gewesen. Man vergleiche zudem ihre Entwicklung als Schlagzeugerin zwischen dem noch etwas unbeholfenen, selbst benannten Debütalbum der White Stripes und dem kunstvoll-krachigen „Icky Thump“.

Jack White hat sich in der Vergangenheit mehrfach verbittert über seine ehemalige Partnerin und Kollegin geäußert. Sie sei emotional verschlossen gewesen, im Studio hätte es keine „High Fives“ gegeben und überhaupt sei die Produktion der White-Stripes-Songs vor allem eine Sache des manischen Gitarristen gewesen.

Eine Ein-Mann-Produktion mit Studio- und Bühnen-Drummerin. Auch live sichtbar: Der verschwitzte Jack White prustet nach Luft nach jedem einzelnen Auftritt. Meg White lächelt sanft in sich hinein, trockenen, ruhigen Gesichtes. Dabei ist ihr Schlagzeugspiel doch auch für den ungeschulten Blick ein kräftezehrendes.

Seit 2009 fehlt von Meg White jede Spur. Schon vorher etablierte sie ein zurückgezogenes Leben, inszenierte ihre Intoversion, etwa in dem aufschlussreichen „Coffee & Cigarettes“-Beitrag von Jim Jarmusch. Jack White sagte in einem Interview, dass er stets zu ihrem Haus fahren musste, wenn er mit ihr sprechen wollte.

2009 heiratete Meg White Jackson Smith, den Sohn von Patti Smith und ihrem verstorbenen Ehemann Fred „Sonic“ Smith. Bis 2013 hielt die Ehe. Interviews gibt Meg White niemandem. Anfragen, auch die der US-Ausgabe des ROLLING STONE, bleiben stets unbeantwortet.

Während ihrer Zeit mit den White Stripes war Meg auf vielen Partys zu sehen, arbeite hin und wieder auch als Model. Auch das gab sie nach ihrem inneren Ausstieg 2009 und dem offiziellen Ausstieg 2011 auf.

Meg White soll, so viel ist bekannt, nach wie vor in Detroit (Michigan) wohnen und lebt damit auch weiterhin in dem US-Bundesstaat, in dem sie geboren wurde und auch einen Großteil ihres Lebens verbrachte.

Die große Introvertierte der Rockmusik bleibt verschwunden, auf eigenen Wunsch. Sie lebt ihr Leben außerhalb jeder künstlerischen Notwendigkeit, an einem Werk zu arbeiten. Sie ist gegangen, wie sie gekommen ist.

Und wenn die Rockmusikgeschichtsschreibung nicht immer noch nach maskulinen Kriterien angefertigt würde, dann wäre die Implosion der bedeutendsten Schlagzeugerin des 21. Jahrhunderts einen Mythos wert.

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Mit diesen Effektpedalen lässt sich der Sound großer Gitarristen rekreieren

Ähnlich wie die Gibson Les Paul und Fender Stratocaster haben auch einige Effektpedale einen legendären Ruf. Mit ihnen lassen sich selbst simple Riffs und Melodien in ausladende, eindringliche oder bretternde musikalische Highlights verwandeln. Das sind die Lieblings-Pedals großer Musiker, mit denen sich unschlagbare Signature-Sounds auch zu Hause nachspielen lassen. Jimi Hendrix https://www.youtube.com/watch?v=wqLEg0MsSMQ Dass Jimi Hendrix Spaß am Experimentieren mit Effektpedalen hatte, ist nicht zu leugnen – der Musiker nutzte als einer der ersten Künstler seiner Zeit Pedale, um seinen Songs Multidimensionalität zu verleihen. Insbesondere der Wah-Effekt gehörte zu seinen Favoriten, er kommt in Songs wie „Voodoo Child” zur Geltung. Jack…
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