Wer Metallica liebt, spendet Blut – Aktion zu Konzerten in Frankfurt

Metallica bitten ihre Anhänger vor den Konzerten in Frankfurt zum Aderlass. Dazu gibt es auch eine passende Fan-Aktion.

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Metallica engagieren sich vor allem über ihre eigene Wohltätigkeitsstiftung „All Within My Hands“ (AWMH) für soziale Zwecke und haben darüber bereits weit mehr als 10 Millionen US-Dollar gespendet. Die im Jahr 2017 gegründete Non-Profit-Organisation konzentriert sich darauf, lokale Gemeinschaften zu unterstützen, die die Band auf ihren Tourneen besucht.

Wenn die Band nun am Freitag (22. Mai) und Sonntag (24. Mai) im Deutsche Bank Park in Frankfurt spielt, will sie das Rote Kreuz unterstützen und ruft ihre Fans passend dazu auf, während der Europa-Tournee Blut zu spenden. Auch wenn selten darüber öffentlich gesprochen wird, werden lebensrettende Blutpräparate immer wieder knapp, von manchen Blutgruppe herrscht dazu größerer Mangel als von anderen.

Wie die „Frankfurter Rundschau“ mitteilt, gibt es zu den Konzerten auch spezielle Aktionen des Roten Kreuzes im hessischen Raum, darunter in Hanau (Forum) oder in Frankfurt-Bornheim (Saalbau). Spender bekommen als kleines Dankeschön ein exklusives Metallica-T-Shirt in limitierter Auflage.

Fans helfen der Frankfurter Tafel

Einige Anhänger von Metallica unterstützen den Aufruf ihrer Lieblingsband, etwas Gutes zu tun, auch mit einer eigenen Aktion. So wird der Samstag (23. Mai) als „The Day Between“ mit gleich mehreren Einsätzen flankiert, bei denen geholfen werden soll. Zwischen 9 und 11.30 Uhr helfen Metallica-Fans bei der Frankfurter Tafel. Anschließend gibt es um 12 Uhr am Justitia-Brunnen ein Foto-Shooting unter dem Titel „Weltweites Metallica-Family-Foto am Römerberg“. Ab 14 Uhr gibt es im ZOOM Frankfurt (Carl-Benz-Strasse 21) noch ein Fan-Event mit anschließendem Auftritt der Metallica-Coverbands Mytallica und MainTallica.

Während der „M72 World Tour“ verfolgen Metallica streng das No-Repeat-Prinzip. Das gilt auch für Frankfurt. Konkret bedeutet dies, dass es an beiden Abenden unterschiedliche Setlists gibt. Für welchen Song sich welcher Abend lohnen könnte, gibt es HIER zu lesen. Während ihrer Konzerte stehen die Musiker auf einer 360-Grad-Bühne mitten zwischen ihren Zuhörern. Wer ganz nah dran will, muss für den Snake Pit bezahlen – oder auf Glück hoffen.

Marc Vetter schreibt freiberuflich unter anderem für ROLLING STONE. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.