Highlight: AC/DC: 10 Dinge über die Band, die Sie garantiert noch nicht wussten

AC/DC: Drummer Chris Slade hat Band seit Ende der „Rock Or Bust“-Tour nicht mehr gesehen

Wie geht es mit AC/DC weiter? Diese Frage stellen sich nicht nur Millionen von Fans der Hardrock-Band weltweit, sondern offenbar auch die Band selbst.

Miteinander gesprochen wird aber trotzdem nur zaghaft. Das bestätigte Schlagzeuger Chris Slade nun in einem Interview mit „United Rock Nations“. Er selbst habe seine Kollegen seit dem Ende der letzten Show der „Rock Or Bust“-Tour (ohne Brian Johnson und mit Guns-N‘-Roses-Sänger Axl Rose) nicht mehr gesehen.

Todesfälle in der Familie

Während die Stimmung der Band während der gigantischen Welttournee ausgezeichnet gewesen sei, habe sie sich nun etwas eingetrübt. „Malcolm (war ja während der Tour) noch nicht gestorben, und natürlich bin ich sicher, dass es Angus sehr, sehr hart getroffen hat – wie uns alle“, resümierte Slade. „Kurz vor ihm starb auch Bruder George (Young), also war es eine sehr traurige Zeit. Ich denke, die Stimmung ist wahrscheinlich angemessen für die Dinge, die passiert sind. Wie die Leute immer sagen, heilt Zeit ja auch die Wunden.“

Kooperation

Über Malcolm Youngs Tod sei er selbst auch noch nicht hinweg, gibt der Drummer zu. „Er war ein Genie, ein absolutes Genie, und die Kombination von ihm und Angus war magisch“, so Slade. „Das Gleiche gilt natürlich auch für Cliff (Williams). Es ist traurig, aber ich verstehe seine Bedenken. Er will die ganze Zeit fischen gehen. Sein Sohn ist Fischer, also will er die Zeit mit seinen Kindern und vielleicht Enkelkindern genießen. Aber wer weiß? Er ist seit 40 Jahren dort. Die Sache ist doch die, dass es zwischen jedem Album und jeder Tour fünf Jahre Pause gab.“

Comeback in Vancouver

Chris Slade, seit 2015 wieder fester Drummer bei AC/DC (nach seinem Einsatz von 1989 bis 1994), scheint also durchaus eine offene Tür für eine mögliche Rückkehr Williams‘ zu sehen. Ob das auch für seinen Schlagzeuger-Kollegen Phil Rudd gilt, der zuletzt mit dem Gesetz zu kämpfen hatte? Oder gar Brian Johnson, dem zwischenzeitlich sogar Taubheit drohte? „Man wird abwarten müssen“, sagt Slade zur Zukunft der Band. „Das gilt für alle anderen genauso wie für mich.“

Vor wenigen Tagen wurden Angus und Stevie Young genauso wie Brian Johnson und Phil Rudd in Vancouver gesehen. Dort nehmen AC/DC seit Jahrzehnten in den Warehouse Studios ihre Alben auf. Eine Reunion scheint also nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Allerdings wohl ohne Cliff Williams. Er wurde in Kanada als einziger nicht gesichtet.

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AC/DC: 10 Dinge über die Band, die Sie garantiert noch nicht wussten

1. Die Nähmaschine Die Brüder Malcom und Angus Young entwickelten die Idee für den Bandnamen, nachdem sie die Initialen „AC/DC“ auf einer Nähmaschine ihre älteren Schwester Margaret sahen. Es ist eine Abkürzung für alternating current bzw. direct current (Wechselstrom / Gleichstrom). Die Brüder dachten, dass dieser Name die rohe Energie, die kraftvollen Auftritte der Band und die Liebe zu ihrer Musik angemessen symbolisiere. 2. AC/DC und der Teufel Es gab einige weitere Fan-Theorien hinter dem Namen AC/DC. Durch Songtitel wie „Highway to Hell“ oder „Hells Bells“ sowie die Ansicht konservativer Vertreter der Gesellschaft, dass Rock 'n' Roll die Musik des Teufels sei,…
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