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AC/DC haben bereits genug Songideen für einen „Power Up“-Nachfolger


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Wenn man Brian Johnson glauben darf, dann haben sich AC/DC in den vergangenen Jahren ein regelrechtes Song-Arsenal angelegt. So erklärte der Musiker kürzlich in einem Interview mit „NME“, dass die Band bereits so viele Ideen in petto habe, dass sie jederzeit einen Nachfolger zum bevorstehenden „Power Up“ produzieren könne.

„Wir haben mehr als genug Ideen für ein weiteres Album, vermutlich sogar für zwei“

Das 17. Album der Rocklegenden wird am 13. November 2020 erscheinen. Dieses soll der Band zufolge mit zahlreichen Ideen von AC/DC-Mitgründer Malcolm Young gespickt sein, der 2017 seiner Demenzerkrankung erlag und dem man mit der neuen Platte die letzte Ehre erweisen wolle. „Die meisten Einfälle für ‚Power Up‘ stammen vom 2008 erschienenen ‚Black Ice‘, für das Angus und Malcolm fünf Tage am Stück zusammen saßen, um ihre Gedanken miteinander auszutauschen“, so Johnson. „Malcolm war dabei besonders akribisch und schrieb alles auf und kategorisierte es. Wir haben also mehr als genug Ideen für ein weiteres Album, vermutlich sogar für zwei.“

Auch musikalisch habe man sich bei den neuen Songs auf die Anfänge der Band zurück besonnen. „Wir kehrten an den Punkt zurück, an dem Malcolm zu Angus sagte: ‚Komm schon, wir müssen eine Band gründen – es gibt zu viel weiche Musik da draußen. Ich will ein bisschen Rock’n’Roll spielen!‘“, fügte Johnson hinzu.

„Malcolm war in seinem Ethos kompromisslos“

So sei der verstorbene Young „in seinem Ethos kompromisslos“ gewesen. „Wenn es kein Rock’n’Roll war, dann war es nichts für Malcolm“, so Johnson. Durch seinen Tod habe ihr Freund sie zwar physisch verlassen, in ihrer Vorgehensweise und Musik sei er jedoch nach wie vor zu spüren. „Unser Ziel ist es, Malcolm mit der neuen Platte Tribut zu zollen, weshalb wir besonders gute Arbeit leisten und niemanden enttäuschen wollen.“

Cliff Williams erklärte wiederum, dass AC/DC es kaum erwarten könnten, nach der grassierenden Coronavirus-Pandemie wieder auf Tour zu gehen. „Wir haben Anfang des Jahres einige Wochen geprobt und jeder hat echt super gespielt“, erklärte der Bassist, „wir waren alle bereit dazu, wieder auf der Bühne zu stehen, aber dann fuhren wir nach Hause und die Pandemie begann, sodass wir alles erst mal beiseite schieben mussten.“

Unsere Review zu „Power Up“ finden Siehier.


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