Schauspieler Allen Garfield an COVID-19 gestorben

Der US-Schauspieler, der unter anderem für Woody Allen und Francis Ford Coppola vor der Kamera stand, ist im Alter von 80 Jahren an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben.

Schauspieler Allen Garfield ist an den Folgen einer COVID-19 Infektion gestorben. Er wurde 80 Jahre alt.

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Garfield wirkte im Laufe seiner Karriere in etlichen Filmen und Serien mit – zumeist in der Rolle eines Außenseiters oder Bösewichts. Ab den 1970er Jahren arbeitete er mit einer Reihe namenhafter Regisseure zusammen. So trat er unter anderem in Woody Allens Slapstick-Komödie „Bananas“ (1791) auf und spielte in Francis Ford Coppolas „Der Dialog“ (1974) und „The Cotton Club“ (1984) mit. Für Wim Wenders stand er später auch in „Der Stand der Dinge“ (1982) und „Bis ans Ende der Welt“ (1991) vor der Kamera. Bekannt wurde er vor allem auch für seine Darstellung des inkompetenten Polizeichefs Harlod Lutz an der Seite von Eddie Murphy in der Actionkomödie „Beverly Hills Cop II“.

Zwei Schlaganfälle in fünf Jahren

Garfield, der Schauspiel am Actors Studio in New York studiert hatte, war nebenbei auch als Schauspiellehrer tätig. Regisseur Quentin Tarantino zählte zu seinen Schülern. In den letzten Jahren hatte Garfield zunehmend mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Gegen Ende der 1990er Jahre, als er sich in den Vorbereitung für Roman Polanskis Film „The Ninth Gate“ (1999) befand, erlitt Garfield einen Schlaganfall – eine Zweiten dann im Jahr 2004. Danach zog er sich ganz aus der Schauspielerei zurück. Zuletzt hatte er in einem Senioren- und Pflegeheim in Kalifornien gelebt.

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